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Frankreich- Spanien-Marokko

4. - 13. Okt. 1996  

Teilnehmer: Werner Hartmann, Alfred Klauser, Otto Juchli

 

 

Zwischenlandungen in: Sabadell-> San Javier-> Malaga-> Casablanca-> Agadir-> Casablanca-> Ouarzazate-> Ifrane-> Al- Hoceima-> Granada-> Sevilla-> Madrid-Q-Vientos-> Biarritz-> Tours-> Toussus le Noble (Paris)-> Basel-> Birrfeld

 

Die Flugzeiten

Datum

von

nach

Zeit

4.10.96

Birrfeld

Sabadell

4:20

5.10.96

Sabadell

San Javier

2:55

6.10.96

Malaga

Casablanca

2:20

San Javier

Malaga

1:55

Casablanca

Agadir

2:10

7.10.96

Agadir

Casablanca

3:05

8.10.96

Casablanca

Ouarzazate

1:50

9.10.96

Ouarzazate

Ifrane

1:45

Ifrane

Al Hoceima

1:10

10.10.96

Al Hoceima

Granada

1:08

Granada

Sevilla

1:05

11.10.96

Sevilla

Madrid

1:50

Madrid

Biarritz

2:03

12.10.96

Biarritz

Tours

2:10

Tours

Toussus le Noble

0:57

13.10.96

Toussus le Noble

Basel

2:30

Basel

Birrfeld

0:25

Total Flugzeit

33:38

Vorbereitungen

Der schon seit langem im Kalender gemachte Ferien-Strich vom 2. bis zum 16. Okt. rückt näher. Werner hat noch dringende Arbeiten im Büro zu erledigen und wir planen unsern Start für Freitag den 4.10.96. Die nächste Flugzeug-Kontrolle liegt nur noch 20 bis max. 30 Stunden vor uns. Allenfalls muss der Service im Ausland gemacht oder beim BAZL eine Ueberflug-Bewilligung für die Rückführung ins Birrfeld beantragt werden. Aber was macht das Wetter ? Diese Frage beschäftigt uns im Herbst viel intensiver als im Sommer. Man kann ja nie wissen, ob . . . . . .

 

Do. 3. Okt. 20 Uhr Besuch bei der Meteo Kloten

Die Wetter-Situation ist so eindeutig wie noch nie. Morgen und übermorgen müssen wir versuchen, die Schweiz in Richtung Südfrankreich zu verlassen und möglichst bald via Spanien das sonnige Marokko zu erreichen, denn schon bald verheisst die Prognose

auch für diese Länder eine massive Verschlechterung. Auf die Frage, was denn in Italien

und Griechenland sei, schüttelt der Wetterfrosch nur den Kopf. Ein sehr kräftiger und für längere Zeit stationär über Italien wirkender Tiefdruckwirbel sorgt dort für unfliegbares regnerisches Wetter.

Also ab und leichte Kleidung einpacken, trotz der kühlen Witterung rundum. Ich werde noch kurz zu Kurt delegiert, um die ONC-Karten von Marokko auszuleihen. Der Meteo-Check ist für morgen 9.30 angesagt.

 

Fr. 4. Okt. Birrfeld - Sabadell

Beim ersten Anruf bei Werner um halb zehn steht noch dichter Nebel vor dem Haus. Wir verschieben den Aufbruch bis gegen 11 Uhr. Ob es uns wohl heute gelingen wird, nach der Auflösung des Nebels und vor dem Eintreffen der sehr langen Kaltfront aus unserm Lande hinaus mindestens bis nach Südfrankreich zu entwischen ?

Kaum deuten sich gegen 11 Uhr die ersten Sonnenstrahlen an, läutet auch schon das Telefon. Kurz drauf stehe ich mit meinen 5 Taschen inkl. Gewichtsliste an der Strasse. Mein Datenblatt zeigt auf: 2 Taschen Flugunterlagen 16 kg, 2 Taschen Kleider 11 kg, Tasche mit Bordverpflegung 9 kg und ich selber 86 kg. Damit kann ich nach dem kurzen Gruss Otto's erste Frage nach dem Gewicht exakt beantworten. Noch vor dem Wegfahren kann er uns mit einer eher kleinen Sorgenfalte im Gesicht melden: wir haben bei vollen Tanks etwa 25 kg überladen. Mit der nötigen Sorgfalt bei den Flugmanövern meinen wir, uns das leisten zu können.

Auf dem Flugplatz werden alle Gepäckstücke artig über den Stacheldrahthag gehievt und vor der HB-PAF aufgereiht. Unser Aufmarsch weckt die Neugier des AIS-Personals, das seine hübschen Näschen an der Scheibe platt drückt. Ob die Damen wohl gerne vom Büro aus dem Start in die Ferne zusehen oder lieber mitreisen möchten? Wir jedenfalls geniessen unsere äusserst angenehme Situation. Ich darf die erste Etappe fliegen und ziehe mich mit Co-Pilot Otto zur Planung ins AIS zurück. Werner tankt voll und verstaut alle Gepäckstücke optimal in der PAF, die in den nächsten Tagen für uns ein wichtiges "Zuhause" sein wird.

Aufgrund der Wetterlage planen wir einen zügigen Flug über Willisau - Freiburg - St.Prex - Chambery - Grenoble Flugplatz - Montelimar VOR nach Montpellier. Als Ausweichplätze wählen wir Genf und das 45 Min. nach Montpellier liegende Perpignan. Noch bevor ich zum neuen AMIS-Computer-Terminal zum Eintippen des Flugplanes gehe, legt mir Otto bereits das fixfertig ausgefüllte Zollformular zur Unterschrift vor. Also geht bereits in den ersten Minuten unserer Reise die Arbeit wieder optimal Hand in Hand.

12.50 Start mit der vollbeladenen HB-PAF in Richtung Südwest. Was ist das denn für ein Windgeräusch ? Ist die Türe wirklich nicht ganz geschlossen ? Ueber Aarau riegelt Werner von hinten am Türverschluss, Otto macht sich bereit zum Absprung und ich überlege, ob wir doch nochmals zurück ins Birrfeld müssen. Aber Werner gelingt es mit kräftiger Arbeit mit den Fingerspitzen, die Tür richtig zu schliessen. Im Cockpit kehrt wieder Ruhe ein. Wir geniessen die gewaltige Aus- und Fernsicht. Sie kann sogar uns alte Flieger begeistern. Auf 6500 Fuss, direkt unter der Luftstrasse schiessen wir Fotos von dieser einzigartigen Szene. Alles läuft wie am Schnürchen. Wir erhalten die Crossing-Clearence für den Luftraum Bern-Belp. Aus der Bordküche reicht uns Werner die bereits berühmten "Rosmarie-Sandwiches", die heute früh um 6 Uhr angebraten und zubereitet worden sind !!! Unterdessen sprechen wir mit Geneva-Info, passieren Lausanne und sind auf der Transitroute über Evian in Kontakt mit Geneva Control. Rechts unten lässt sich der grosse Genfer Springbrunnen fotografieren. Links grüsst der nur von einem schmalen Wolkenstreifen garnierte Montblanc in voller Grösse.

Auf dieser bequemen Route lässt sich reduzierte Reise-Leistung (65%) setzen und das Gemisch zudem optimal mit dem Mixer regeln. Radio-Kontakte mit Chambery-Approach und danach Lyon-Approach begleiten uns bis vor die Terminal-Area von Valence. Wir sinken in diesem flachen Gebiet auf 4500 Fuss ab und folgen der Rhone. Wir versuchen mit Orange Kontakt aufzunehmen, die Antwort folgt ab Band in atemberaubendem Tempo auf Franko-Englisch. Wir rufen Rhone-Info für den Transitflug von Nîmes und 10 Meilen vor Montpellier wechseln wir zu Montpellier-Approach. Bei dem flotten Vorwärtskommen und einem prüfenden Blick auf die Benzinanzeigen kommt bei uns Lust zum Weiterfliegen auf. Wir verlängern unsern schon im Birrfeld vorgplanten Flug zum Ausweichplatz Perpignan. Unser Flugplan wird vom Controller entsprechend geändert. Bei Sètes wechseln wir zu Perpignan-Approach auf 2500 Fuss Höhe. Schon sind wir wieder am Planen. Werner sucht die Karten von Gerona und Sabadell (westlich Barcelona) heraus. Otto misst die Flugzeiten zu diesen Zielen aus der Karte und ich prüfe nochmals die Benzinanzeigen. Vom Birrfeld her haben wir während knapp einer Stunde Benzin aus dem linken Tank bezogen, danach haben wir auf den rechten Tank geschaltet, der noch immer brav Benzin liefert. Die Abklärungen sind positiv. Auch bei einem Weiterflug bis Sabadell müsste die Reserve im linken Tank noch für einen Rückflug nach Gerona (25 Min.) ausreichen. Wir melden die weitere Verlängerung unseres Flugplanes nach Sabadell. Dies wird kurz darauf vom Controller bestätigt.

Exakt über den Pyrenäen, auf der Landesgrenze zu Spanien, stottert der Motor. Unser rechter Tank ist also leer, bis zum letzen Tropfen ausgeflogen. Wir schalten auf den linken Tank. Uns bleiben noch gute 1,5 Stunden Benzin. Vor uns liegen 20 Min. bis Gerona und weitere 25 Min. bis Sabadell, und damit verbleiben etwa 45 Min. als Reserve: also alles ok. In 4000 Fuss passieren wir Gerona. Hier gibt's ein Foto von einem Platz, den wir öfters schon besucht haben. Der Talbiegung folgen wir in Richtung SW. Nun gilt es, im Abenddunst gegen die Sonne den vor uns liegenden Checkpunkt "Antenna" von Radio National zu finden. Das kleine GPS leistet wertvolle Dienste und zeigt unbestechlich exakt Richtung und Distanz zum Platz an. Bald liegt vor uns quer die Piste. Ueber der Stadt Sabadell drehen wir in den "lefthand downwind 13" ein. Kurze und feine Landung nach 4h20min Flug. Die durstige PAF rollen wir direkt zur Tanksäule und lassen Avgas 100LL nachfüllen. Grosse Spannung: wieviel Benzin wohl nachgefüllt werden muss. Die Uhr an der Säule zeigt 145 Liter an. Folglich haben wir bei der Landung noch volle 47 Liter (bei 34 L/Std. also für über 1 Stunde) im Tank gehabt. Das Benzin ist preisgünstig, da Werner zum "Tarif commercial" unter Verweis auf unser Firmen-Nr. 28-xyz... einkaufen kann.

Mit dem Gepäck für eine Nacht geht's ins C-Büro. Hier zeigt sich doch noch ein Schönheits-Fehler an unserm sonst makellosen Flug. Wir haben nicht beachtet, dass der Zoll hier auf Anfrage 6 Std. im voraus bestellt werden muss. Die AIS-Kollegen sind aber hilfsbereit. Sie schicken uns zu einem Bier ins Flugplatz-Beizlein, während sie den Zöllner zu erreichen versuchen. Es vergeht aber kaum eine Stunde, bis wir wieder ins Büro gerufen werden. Namen und Pass-Nr. werden telefonisch übermittelt und die Formalitäten sind bereits erledigt. Da wir morgen "früh" wieder weiter wollen, geht's nun zum nahen Hotel Campanile. Ich staune: unser Zimmer ist wirklich bis auf die Kaffeemaschine und den Fenstergriff genau gleich eingerichtet wie das gleichnamige Hotel beim Flugplatz in Cannes, wo wir im Mai gewohnt haben. Im Doppelzimmer bleibt für Otto nur noch das dritte Bett in der Schublade unter meinem Bett übrig. Aber nach dem feinen Nachtessen im Hotel und dem Schlummerbecher lässt sich's auch hier bequem und erstaunlich ruhig (!!) schlafen. Erst um 8 Uhr steige ich leise unter die Dusche, spreche danach mit meinen allmählich aufwachenden Kollegen und begebe mich zum Schreiben dieses Berichts schon mal zum Frühstück.

 

Sa. 5. Okt. Sabadell - San Javier - Malaga

Nach dem ausgiebigen Frühstück mit den Kollegen geht's zum Flugplatz. Während Otto und ich das Gepäck verstauen, hat sich Werner mit Satellitenbildern, METAR und TAF's (Flugplatz-Prognosen) überzeugt, dass heute der Küste entlang nach Süden problemloses VFR-Wetter herrschen wird. Diese Route kennen wir sehr gut. Wir passieren Tarragona, den Flugplatz von Reuss und queren das grosse Ebro-Delta. Auf 1000 Fuss (=300m) schüttelt uns ein ganz massiver SW-Wind durch. Werner steigt auf 5000 Fuss und es wird ein wenig ruhiger. Vor Castelleon della Plana nehmen wir mit Valencia-Approach Kontakt auf und müssen wieder auf 1000 Fuss hinunter sinken für das Traversieren der TMA. Die ausgezeichnete Sicht animiert uns immer wieder zum Fotografieren. Von der Ebene vor Valencia steigt Rauch von den vielen Bränden in den abgeernteten Feldern auf und hüllt die ganze Ebene damit ein. Der Rauch bleibt stehen, es bläst hier foglich nur ein laues Lüftchen vom Meer her.

Ueber Denia wird ein Foto-Turn für Werner eingeschaltet. Ich übernehme das Steuer, damit er sich voll auf das Festhalten seines "Residenzia"-Grundstückes und die laufenden Veränderungen im Quartier konzentrieren kann. Nach der Touristenstadt Benidorm mit den schrecklich eng stehenden Hochhäusern queren wir den Flugplatz Alicante und visieren den vor Murcia liegenden Militärplatz San Javier an. Hier geht das Auftanken sehr schnell und dank Werner wieder zum "Tarif commercial" mit besagter Firmen-Nr. ((und Adresse von mir !!?)).

Nach dem Start folgt Otto dem schmalen und flachen Landstreifen zwischen der Lagune und dem Meer. Er ist dicht mit Häusern und Wohnblocks bebaut. Von weit her sieht es aus, als ob diese direkt im Wasser und nicht auf dem flachen Landstreifen stünden. Vor Almeria umfliegen wir die Südostecke der spanischen Landscholle. Nun kann sich Otto auf konstanten Kurs West mit Kurs um 270 Grad einstellen. Unser Kreiselkompass "Giro" macht aber seit einiger Zeit die Kurswechsel nicht mehr so flott mit wie er sollte. Beim Einstellgriff scheint eine Feder gebrochen, die sonst den Griff wieder nach aussen drückt. Mit einer grossen Büroklammer aus der Flugaktentasche und viel Fingerspitzengefühl baut Otto eine Ersatz-Konstruktion. Ob sie wohl durchhalten wird ?

Hier im Süden von Spanien ist jeder Fleck für ein Haus oder ein plastikbedecktes Treibhaus belegt. An den Hängen werden sogar kleine Terrassen für diese "Gemüsefarmen" angelegt. Nach einer Stunde Westkurs konzentrieren wir uns auf den Anflug von Malaga. Hier herrscht reger Flugverkehr und wir müssen über dem Hafen der Stadt holden. Hinter 2 leichteren Jets landen wir auf Piste 14, verlassen sie über den high-speed-exit und müssen auf dieser Position lange warten, bis mehrere Jets auf dem Rollweg vorbei gerollt sind. Unter ihnen ist auch die TEA "Switzerland". Unsern Parkplatz für die Nacht erreichen wir ganz im Süden bei der GA. Wie üblich gilts aufzutanken für morgen und danach ab ins Hotel "Malaga Palacio" auf Zimmer 818.

 

So. 6. Okt. Malaga - Casablanca - Agadir

Bei problemloser Meteo mit "few" auf 2000 Fuss befassen wir uns bei der Flugplanung in der GA und ihrem "Handling" vor allem mit der Planung der bekannten VFR-Route im Osten um Rabat herum. Unsere Unterlagen von der letzten Reise in Marokko mit den Koordination der Checkpunkte von ULTEK bis Sidi Bettache leisten Otto beim Eintippen ins GPS grosse Hilfe. Ich selber mache die übliche Flugplanung mit Minuten und Kurs je Strecke und trage die zu erwartenden Frequenzen ein. Werner hat sich wieder das Ausfüllen des Flugplan-Formulars vorgenommen. Dank eingespielter Teamarbeit sind wir schon bald in der Luft.

Start um 12.15, dann umfliegen wir in ruppigem NW-Wind den nahen Hügel und folgen der Küste westwärts. Schon von weit her grüsst bei klarster Sicht der Affenfelsen von Gibraltar. Wir rüsten unsere Fotoapparate. Bei "no traffic reportet" queren wir in 3500 Fuss die Gibraltar-Area und schiessen einmalige Fotos von diesem markanten Punkt. Ueber Tanger zeigt sich auf 2500 Fuss die vorausgesagte Schicht Cumuli. Darunter können wir problemlos die Stadt überfliegen. Wir sind in Afrika !!

Wir überfliegen den Flugplatz und ziehen danach der Küste entlang südwärts. Beim See "Merja Zerge" biegen wir auf die vorgeschriebene VFR-Route zum Umfliegen des Königspalastes von Rabat ein. Werner meldet sich für einen kurzen Schlaf ab. Otto navigiert perfekt und füttert dem GPS die Korrektur eines falsch erfassten Wegpunktes. Aber das GPS will nicht sofort, es dauert. Ich bin froh, unsern altbewährten Navigationsplan vor mir zu haben und fliege gemäss Plan weiter. Bei unserer Meldung "Sidi Bettache" herrscht bei Casa-Control Ratlosigkeit. Wir werden an Casa-Approach auf 121.30 verwiesen. Nach mehrmaliger Angabe der Anzahl Meilen bis zum Platz (mit GPS kein Problem) gelangen wir zum südlichen Rand der Stadt und zum Flugplatz Casablanca-Anfa. Nach der Inbetriebnahme des neuen "Mohamed V" landen wir auf einem eher etwas verwaisten Platz.

Wir erleben eine relativ rasche Abfertigung mit dem Ausfüllen der obligaten Formulare und erhalten den grossen Einreise-Stempel im Pass. Bald sitzt Werner am Steuer und fliegt der Küste entlang via Safi, Essaouira, Richtung Agadir. Warum kennt nur unser GPS mit der neuen Datenbank den Flugplatz Agadir (GMAA) nicht ? Unter der Anleitung von Otto tippe ich aus der alten Val-Karte die Koordinaten ein. Auf dem Bild der "moving map" erscheint nur wenig südlich ein zweiter Platz. Beim Abfragen des GPS unter Anleitung unseres Spezialisten Otto zeigt es eine Piste von über 3 km Länge auf. Interessant !!! Mit einem Blick auf unsere 6 Jahre alte Flugplatzkarte begreifen wir. Hier haben wir von Hand ca. 20 km südlich vom alten einen neuen Flugplatz eingezeichnet. Damals war er noch im Bau. Nun ist er wahrscheinlich bereits in Betrieb. Die Frequenzen sind die gleichen geblieben. Auch ein VOR gibt's auf dem Platz.

Beim ersten Aufruf von Agadir-Tower werden wir auf den Umstand hingewiesen, dass wir auf dem erstgelegenen Flugplatz ja nicht landen dürfen. Es sei der alte Platz, der strikte fürs Militär reserviert ist. Wir sollen ihn überfliegen und auf dem weiter südlichen neuen Platz landen. Diese Meldung können wir jetzt kühl mit dem Hinweis "we are familiar with the airport" quittieren. Dies stimmt aber nicht ganz, denn über die Lage von Piste und Rollwegen muss ich während des Anfluges selber eine Skizze zeichnen (auch im neuen VFR-Guide Marokko ist die Seite für diese Bodenkarte noch leer). Wir landen und rollen vor den Tower auf Parking C9. Nachdem die Linienmaschine abgereist ist, steht unsere HB-PAF ganz allein auf dem weiten Abstellplatz in der Marokko-Sonne.

Wir tanken wieder voll und bezahlen in FFr. zu einem Kurs von 1,5 zum Dirham umgerechnet. Den FFr-Betrag muss ich aber selber auf dem Beleg eintragen. Von den andern Beamten wird er mit sehr kritischen, vielsagenden (?) Blicken gemustert. War das legal oder ein typisch afrikanisches Geschäft ? Im AIS wird uns das Hotel "Amadil Beach" mit 30% Crew-Rabatt empfohlen. Nach halbstündiger Fahrt für die im voraus ausgehandelten 100 FFr. erreichen wir es und vereinbaren mit dem Chauffeur bereits die morgige Rückfahrt. Er wird um 9.30 Lokalzeit vor dem Hotel warten. Wir merken noch rechtzeitig, dass unsere Uhren 2 Studen daneben liegen, Otto und Werner stellen ihre Uhr um, ich nicht. Ich bleibe auf CH-Zeit, was in den nächsten Tagen zu verschiedenen Ansichten über früh oder spät aufstehen führen wird. Wir betreten ein sehr komfortables, grosszügiges, grosses Hotel mit hohem und weitem gedecktem Innenhof, nur wenigen Gästen und stolzen Preisen für Zusatzleistungen. Beim Nachtessen sind wir lange allein im "Fisch-Restaurant".

Uns bleibt Zeit für die Grobplanung der nächsten Tage. In den ersten 3 Tagen sind wir in nur 13h40min hierher gelangt. Uns bleiben bis zum nächsten Service noch max. 16 Stunden. Dies bedeutet mehr oder weniger direkt heimzu. Wir möchten aber gerne noch auf die Kanarischen Inseln. Nach Teneriffa und zurück brauchen wir ca. 8 Std. Wenn wir die 50-Std-Kontrolle nicht im Ausland machen wollen, müssen wir beim BAZL eine Ueberflug-Bewilligung einholen. Wir beschliessen, morgen Montag mit B.Oberlin im Birrfeld darüber zu sprechen.

 

Mo. 7. Okt. Agadir - (nicht Lanzarote) - Casablanca

Frühmorgens (um 7.00 LOC, aber erst um 9.00 CH-Zeit) rufe ich B.Oberlin in der Birrfelder Werkstatt an. Er erklärt sich bereit, für uns die Situation beim BAZL zu klären. Schon beim nächsten Anruf nach dem Morgenessen sagt er uns, dass die Bewilligung für max. 15 Std. für den Ueberflug ok sei. Das BAZL werde ihm einen entsprechenden Fax schicken. Bei nächster Gelegenheit werden wir ihm die Fax-Nr. unseres Hotels angeben, damit er uns dieses wichtige Dokument übermitteln kann. Das Stunden-Problem ist für uns gelöst. Für unsern Besuch in Teneriffa hat Otto bereits Adresse und Tel-Nr. von Marguerita und Alfonzo eingeholt.

Nach längeren Abklärungen und Diskussionen planen wir den Flug nach Lanzarote (und danach nach Teneriffa-Nord). An der Atlantikküste gilt es eine spezielle Militärzone zu umfliegen. Darum planen wir einen relativ direkten Weg übers Meer.

Nach dem Start erreichen wir eine lockere Wolkenbasis. Die Sicht darunter ist milchig-trüb, nur die Küstenlinie ist klar sichtbar. Otto will es wissen und steigt hinauf bis auf 3500 Fuss. Die Sicht ist nicht besser, gegen das Meer hin ist keine klare Horizontlinie auszumachen. Bei dieser Sicht und dem nicht ganz sauber laufenden Giro fühlen wir uns nicht sicher genug. Wir sinken wieder ab. Hier hängt die Bassis knapp über der hohen Küste. Ueber dem Meer gehts in ausreichender Höhe zurück nach Norden. Werner teilt dem Controller von Agadir unsere Rückkehr mit. Nach kurzer Beratung entscheiden wir uns, nach Casablanca zu fliegen. Werner muss dem Controller mehrmals unsern Plan mitteilen, bis dieser den Flugplan geändert und unsere Absicht akzeptiert hat (warum fliegt ihr nicht zurück nach Agadir ?).

Auf dem Weg nach Casablanca wird die Sicht laufend besser. Die Spannung im Cockpit lässt nach. Die Schwimmwesten, die wir für den Flug übers Wasser angezogen haben, legen wir weg. Wir genehmigen uns einen Imbiss. Beim Flug über die neu asphaltierte Piste von Essaouira stellen wir fest, dass auch ein VOR und ein neues Gebäude auf dem Platze stehen. Danach fliegt Otto nordwärts ein paar km landeinwärts parallel zur Küste. Wie lebt es sich wohl in den einzelnen einfachen Hütten unter uns ? Am Funk begleitet uns Casa-Approach von Mohammed V bis kurz vor dem Anflug auf Casblanca-Anfa. Die Zollbeamten sind nicht glücklich über unsere abgebrochene Ausreise. Denn im Pass ist die Ausreise gestempelt und besiegelt, während wir ja noch im Lande sind. Da ist guter Rat teuer. Was ist zu tun ? Der Beamte zieht sich mit den Pässen in sein Büro zurück und -- schreibt "annullé" über den Stempel. Uns entlässt er durch einen Nebenausgang direkt auf die Strasse.

Da stehen wir nun mit unserm Gepäck und winken nach einem Taxi. Bald hält eines, das mit 3 Gästen belegt ist. Uns macht der Fahrer klar, dass offiziell 6 Gäste zugelassen sind. Wir wollen uns aber nicht zu den andern 3 hinein quetschen. Er begreift unser Zögern nicht. Ich schlage ihm vor die Leute ans Ziel zu bringen und uns danach hier abzuholen. Das überzeugt. In der Zwischenzeit hält aber ein rotes Kleintaxi an. Wir zögern grundsätzlich nicht. Nur das Platzieren unserer Taschen auf den offenen Dachständer ohne Gurten gibt mir zu denken, ob wir wohl komplett im Hotel ankommen werden. Aber alles läuft rund und im Hotel "BASMA" beziehen wir ein 3er-Zimmer. Nach mehrmaligem Umschalten am Fernseher finden wir sogar eine Wetterprognose. Sie verspricht gutes Wetter für Marokko, sowie West-Spanien und Portugal. Also ist es noch nicht dringend heimwärts zu reisen.

Nach Einbruch der Dämmerung zwängen wir uns auch ins Menschen-Gewühl auf der Strasse. Wir betrachten das bunte Treiben auf der breiten Marktgasse und lassen uns den angenehmen Duft von Würstchen und Grilladen à la Maroc in die Nase steigen. Wir ziehen es aber vor, nicht direkt vom offenen Grill zu essen. So findet man uns bald im Speisesaal des Hotels beim Fisch. Den Abend lassen wir im wahrsten Sinne des Wortes ausklingen. Wir bleiben noch in der Hotelbar bei melodiöser marokkanischer Musik aus der Hammond-Orgel einheimischem Bier sitzen. Trotz verschiedentlichem aufmunterndem Augenzwinkern der hübschen vollbusigen Damen kommt es aber zu keinem Geschäft. Normale Nachtruhe ist angesagt.

 

Di. 8. Okt Casablanca - Ouarzazate

Spätes Frühstück (sogar in Lokalzeit !!), Bezahlung des Zimmers und rasch mit dem Taxi zum Flugplatz ist unser Ziel. Was wird denn die Fahrt wohl kosten ? Der angesagte Preis von 200 FFr. ist klar überrissen, denn es dürfte höchstens 80 kosten. Der Fahrer will aber nicht unter 150 gehen, also steigen wir aus, laden das Gepäck wieder auf die Strasse. Da steht bereits das nächste Taxi. Es ist bereit für 80 FFr. zum Flugplatz zu fahren, also alles ok. Auf die Frage, welche Route er fahren soll, sagen wir, an der grossen Moschee vorbei, denn die möchten wir doch noch kurz sehen. Er erklärt, das sei natürlich ein Umweg. Wir wissen, dass damit der Preis in die Höhe steigen wird, sagen trotzdem zu. Der grosszügige wunderbare Bau der Moschee auf einem grossartig gelegenen Platz direkt am Meer beeindruckt auch uns sehr. Nach dem Fotohalt gehts dann wirklich zum Flugplatz, die Route: ganz klar wieder am Hotel vorbei. Die Kosten: wir einigen uns auf 100 FFr.

Auf dem Flugplatz dürfen wir zum x-ten mal das berühmte Melde-Formular ausfüllen. Ich frage mich nicht, warum ich meine Pass-Nr immer noch nicht auswendig kenne und was wohl aufgrund meines Geburtsortes Küttigen hier entscheidendes passieren wird. Im AIS treffen wir auf ein Fluglehrerteam aus Grenchen. Gestern sind sie direkt hinter unserm Start in Agadir gelandet. Soeben haben sie den "VFR-Guide von Marokko" erworben. Werner folgt dem Verkäufer zum Laden und ersteht ihn ebenfalls für 90 SFr. Im weitern Gespräch empfehlen sie uns, unbedingt nach dem südöstlich von Marrakech und hinter dem hohen Atlas gelegenen Ouarzazate und ins Hotel "Pullmann Karam Palace" (perfekt und mit Crew-Rabatt) zu reisen. Wir nehmen diesen Gedanken gerne auf, noch eine Region in diesem sonnigen Lande mit seiner sehr guten Flug-Infrastruktur zu besuchen. Also wieder Flugplanung, Frequenzen aus dem neuen Handbuch herauslesen und mit unsern bisherigen Angaben (Quelle AIP Marokko vom AIS in Kloten) vergleichen, Flugplan ausfüllen und los.

Nach dem Start folgen wir der Ausflugroute mit Heading 212 Grad zum CSD-NDB, danach auf Südkurs in 3500 Fuss Höhe über die grosse Ebene Richtung Marrakech. Der Controller bittet uns mit besorgter Stimme, unbedingt die Militärzonen links und rechts von der VFR-Route zu meiden, was wir auch exakt befolgen. Dies ist kein Kunststück, folgt doch die Route exakt der Hauptstrasse und Bahn. Von weitem glauben wir über der Stadt "bou Othmane" zu erkennen. Später merken wir, dass es sich um das graublaue Band von Strasse und Bahn handelt, das sich geradeaus zum Horizont hin zieht.

Nach dem Queren des ersten niedrigen Gebirgskammes liegt die Ebene von Marrakech vor uns. Auf Anweisung umfliegen wir die Stadt im Westen und biegen über dem Flugplatz auf Ostkurs ein. Die Navigation mit Kompasskurs und Zeit ist auf der Route in den hohen Atlas richtig. Otto unterstützt oder kontrolliert mit den ins GPS eingetippten Checkpunkten. Wir steigen bis auf 8500 Fuss hinauf und überfliegen die Passhöhe mit ihren markanten Funkantennen. Für das Auge sehen diese öden und meist kahlen Berge ganz anders aus als unsere Alpen. Mir scheint es schwieriger, die erforderliche Höhe abzuschätzen. In einzelnen Tälern sind an den Hängen kunstvoll Terrassen angelegt, bewässert und grün bewachsen. Das satte Grün ist für das Auge eine richtige Wohltat in dieser eintönigen Umgebung. Ueber dem Pass verabschieden wir uns von Marrakech-Approach und beginnen im Cockpit mit einem zusätzlichen Training zum Aussprechen unseres Zielortes "Ouarzazate".

Schon beim ersten Aufruf von Ouarzazate antwortet uns eine klare Frauenstimme und gibt uns das angenehme Gefühl, dass da unten in der grossen Einöde beim vermuteten Stausee doch jemand wohnt. Nur tief unten im Tal, am Flusslauf, gibt es etwas Grün. Ist der hellblaue Fleck dort unten eine Fatamorgana oder doch ein See ? Immer klarer werden die Konturen eines vielarmigen langen Stausees erkennbar. Nach einem hohen und leisen Fotoflug über die Stadt landen wir auf der Asphaltpiste. Wir rollen zur Tankstelle und fragen, ob wir mit FFr bezahlen könnnen, denn ich habe vermutlich noch 200 FFr auf mir. Das Tanken wird auf dem Kiesplatz speditiv und korrekt erledigt. Wie ich aber einen Blick in meinen Geldbeutel tue, zeigt sich nur Leere. Wir sind alle etwas ratlos und vereinbaren, die Bezahlung im Büro zu regeln. Der Tankwart stimmt mit sichbarem Widerwillen und grosser Enttäuschung zu. Der Vorwurf, wir sollten uns doch zuerst marrokkanische Dirhams beschaffen und erst morgen auftanken wird uns ganz klar kommuniziert. Im Büro erfolgt nach verschiedenen Disputen und Diskussionen mit dem AIS-Leiter und telefonischem Einholen des aktuellen Dollarkurses schliesslich die Bezahlung in USD (Otto liefert 25$, Werner 10$ und ich lege den Rest von 16$ aus meinem Münzfach hinzu).

Ein Taxi bringt uns zum Hotel Pullmann, wo wir hoffen Geld wechseln zu können. Der Taxifahrer wartet inzwischen, da wir noch eine Rundfahrt durch den Ort vereinbart haben. Wir checken im Hotel ein, wechseln Geld und bringen das Gepäck ins Zimmer. Wie fühlt man sich doch gleich anders, wenn man wieder in lokaler Währung zahlungsfähig ist !! Im alten R12 lassen wir uns über die staubigen und teilweise sehr holprigen Strassen zum Stausee und danach quer durch die Ortschaft fahren. Wir halten zu einem kurzen Besuch am Markt. Turnschuhe kann ich mir hier keine kaufen, da die maximale Grösse bei 43 liegt. Werner hat mehr Glück und erhandelt sich eine gute Qualität frischer Datteln zum Essen. Da und dort knipse ich einige Schnappschüsse. Nicht immer sind die Händler aber einverstanden, einzelne wollen ein Trinkgeld haben. Der Gebissmacher stellt sich kurzerhand vor seine Auslage mit Zähnen und dem Gebissmuster. Ich bekomme nur seinen Rücken aufs Bild. Der nächste Halt in der Ladenstrasse gibt mir Gelegenheit, endlich einen Kaftan zu kaufen. Ich handle von 280 auf 210 Dirham (etwa 18 CHF) hinunter für ein graublaues Kleid mit Aermeln und Kapuze in meiner Grösse. Auch eine kurze Instruktion zum An- und Ausziehen (wie bei einem Pullover) ist inbegriffen.

Nach der staubigen Fahrt (denn nur die Mitte der Strasse ist mit Teerbelag bedeckt) geniesse ich im Hotel einen "Schwumm" im Pool und danach das kühle Bier in der lauen Abendluft, die von einem sehr süssen intensiven Jasminduft erfüllt ist. Es ist ein Abend, wie in einer paradiesischen Oase, am Rande der weiten Steppe und Wüste Afrikas....... Auch nach dem Nachtessen und dem Absenden eines Fax an das Birrfeld für die BAZL-Bewilligung zieht es uns nochmals hinaus in die angenehm laue Nacht. Wir plaudern mit einer Familie aus der Ostschweiz, die mit einem Geländefahrzeug von Marrakech hierher gefahren ist, hier ein paar Ruhetage verbringt und danach weiter in den Süden und schlussendlich nach Westen zur Stadt Agadir reisen will. Wir geniessen diesen Ferienabend noch eine Weile im Freien.

 

Mi. 9. Okt. Ouarzazate - Ifrane - Al Hoceima

Nach einem erholsamen, tiefen Schlaf in der kühlen Bergluft wachen wir erstaunlich früh nach Sonnenaufgang auf. Ich telefoniere Otto erst um 9 Uhr (CH-Zeit). Er findet es unmenschlich früh, schon um 7 Uhr (Lokalzeit) geweckt zu werden. Bis nach dem Frühstück ist noch kein Fax aus dem Birrfeld da (er war noch nicht vom BAZL eingetroffen). Wir werden es also später wieder versuchen.

Nach kurzer Flugplanung sind wir um 10:25 (CH-Zeit) oder 12:25 Lokalzeit in der Luft. Werner dreht die Nase der PAF nach Norden. Es besteht kein Zweifel mehr, dass wir nun endgültig heimwärts ziehen. Wir steigen wieder auf 8000 Fuss, queren den hohen Atlas und drehen nach Nordosten. Der Funkkontakt mit Marrakech kommt erst spät zustande. Wir können problemlos auf der VFR-Route durch die Militärzone weiterfliegen. Otto serviert aus der Bordküche in exzellenter Manier Getränke und Byland'sche Toblerone-Möckli. Wir vergleichen Täler und Seen mit der Karte und überprüfen mit VOR-Peilungen und die Flugzeiten auf unserm Navigationsplan und GPS-Distanzen unsere Route. Vor uns, wie auf einem Teller, präsentiert sich bald die Hochebene mit dem königlichen Luft-Kurort Ifrane und unserm Zielflugplatz. Die 2100m lange Piste liegt auf 1680m/Meer. Wir rollen auf den Abstellplatz vor dem Tower. Erst jetzt bemerken wir, dass der Turm etwas zerzaust ist und die grossen Scheiben teilweise fehlen. Ob hier wohl öfters Flugzeuge herkommen ? Die Begrüssung im Büro durch die Angestellten und die anwesenden Plauder-Gäste ist sehr persönlich. Der Flugplatzchef ist scheinbar per Telefon hergerufen worden. Erst bei seinem Eintreffen setzen sich Stempel und Rechnungstellung nach seinen Anweisungen in Bewegung. Nach kurzem Austausch von Höflichkeiten, Fragen und Antworten, können wir weiterfliegen.

Ifrane können wir empfehlen für einen schönen Ausflug. Es liegt nur wenige Flugminuten südlich von Fes. Bald nähern wir uns Fes. Beim Identifizieren des Morsezeichens von VOR Fes stellen wir keine Uebereinstimmung mit den Angaben im Handbuch fest. Wir geraten in eine Diskussion, bis uns Capt. Otto anweist, endlich die Meldung an Fes-Approach abzusetzen. Werner holt pflichtbewusst das beinahe Versäumte nach. Bald breitet sich die riesige Stadt Fes unter uns aus. Heute betrachten wir dieses Häusermeer einmal aus der Luft. Bei den letzten Reisen durchstreiften wir den Marktplatz (Souk) mit einem Führer zu Fuss.

In Richtung Mittelmeer ist wieder ein Gebirge zu überqueren. Wir steigen auf 6500 Fuss und überfliegen den Pass. Der Checkpoint "Ghawalem" ist im GPS richtig eingetippt. Auf der offiziellen VFR-Karte ist er jedoch falsch eingetragen. Wir folgen dem Tal hinunter und erkennen die Piste erst nach der Freigabe für die Landung am Mittelmeer. Auf unser Verlangen nach Benzin wird der Tankwagen herbeordert. Per Handpumpe wird hier aufgetankt. Für die Bezahlung können wir wieder einmal stolz über Dirham verfügen.

Natürlich gilt unser grosses Interesse der Meteo. Wie kommen wir wieder heim ? Auf den französischen Prognosekarten wird für die nächsten Tage bis zum Sonntag gutes Wetter über Spanien, Frankreich und der Schweiz erwartet. Wir brauchen also nicht heim zu hetzen. Per Taxi gehts über staubige 17 km zur Stadt. Unterwegs sind auch viele Esel, die mit Wasserbehältern beladen sind. An den wenigen Brunnen wird hier von den Einwohnern Wasser für den täglichen Bedarf bezogen. Wasser schein hier, in unmittelbarer Nähe zum Meer doch Mangelware zu sein. Beim empfohlenen Hotel frage ich für Zimmer. Man erklärt mir, dass im Moment das Warmwasser "en panne" sei, man würde uns dafür 50% Rabatt geben. Wir ziehen jedoch den Komfort vor und fahren zum schönen (früher erstklassigen) Hotel "Mohammed V". Wir seien hier nicht die einzigen Schweizer sagt man uns. Früher hätte man über 20 Jahre lang sehr viele Schweizer hier beherbergt. Dieser Touristenstrom sei vor einigen Jahren aber unterbrochen worden. Warum ? Wir quartieren uns in einem eher etwas altmodisch eingerichteten Zimmer ein. Danach geniessen wir ein kühles Bier auf der grossen Terrasse hoch über dem Strand.

Vor dem Nachtessen wollen Werner und ich noch Filme in der Stadt einkaufen. Es ist eine gute Gelegenheit zu einem Blick in das Alltagsleben. Hier geht es noch ganz afrikanisch zu. Das Markt-Treiben findet den Strassen entlang statt. Hier kann man alles kaufen. Dia-Filme scheint es im modern eingerichteten Fotogeschäft jedoch nicht zu geben, auch vom Nachbar wird nur ein Color-Film herangeschafft. Doch auf unserm Rundgang finden wir noch ein weiteres Fotogeschäft und da gibt es Dia-Filme. Ich greife zu. Das Nachtessen im Hotel ist einfache Hausmannskost mit Frites. Nach dem Schlummerbecher geht es früh (21.30 Local Time oder 23.30 Ch-Zeit) ins Bettchen.

 

Do. 10. Okt. Al Hoceima - Granada - Sevilla

Ich will mich nochmals im Bett umdrehen, aber rundum macht sich schon kurz nach 7 Uhr !! (Lokalzeit, = 9 Uhr CH-Zeit) Aufbruchstimmung breit. Die Sonne scheint schon hell ins Zimmer. Werner kommt als erster frisch geduscht aus dem Kabäuschen. Also muss auch ich aus den Federn. Nach dem Essen und Packen gibts bei der Reception viel zu reden. Man schwärmt von den alten Zeiten mit wöchentlich 300 Gästen aus der Schweiz. Auch für uns gibts eine Ueberraschung: Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Also was nun ? Da auch unsere Dirhams langsam wieder zur Neige gehen (Landetaxen und Taxi sind noch zu berappen) und die Dollars nicht mehr ausreichen, bezahlen wir nach langem hin und her mit 100.- Fr. von Otti, 50.- Fr von mir und 150 Dirhams. Fürs Taxi müssen wir noch 80 Dirham reservieren. Ob der Rest wohl noch für die Flugplatztaxen reichen wird ?

Nach der Fahrt mit einem alten Taxi (nur eine "mobile" Kurbel gibt es für die 2 Seitenscheiben) stehen wir im AIS beim Chef (Mr. Makouri Abdelkader) und besprechen die Zahlungsmodalitäten. Zu den noch vorhandenen 115 Dirhams legen wir 1000 Pesetas dazu und die Taxen sind beglichen. Auf die restlichen 11 Dirham verzichtet der "Chef CLA" grosszügig. Für allfällige spätere Geschäftsbeziehungen empfiehlt er sich und schreibt uns die Adresse auf. Dem Arabisch von rechts nach links geschriebenen fügt er die lateinische Uebersetzung des Ortsnamens "Al Hoceima" an. Wir versüssen ihm seine Grosszügigkeit mit 2 Riegel weisser CH-Schockolade.

11:00 LT Start mit Schwimmweste auf Mann. Nach einem Fotoflug über die Stadt drehe ich nach Norden, hinaus aufs Meer, Kurs 360° und steige auf 5500 Fuss. Die Sicht ist gut. Wir überfliegen eine Schar feiner Cummuli-Wolken und schon nach 40 Minuten zeigen sich im feinen Dunst die Konturen der spanischen Küste. Oestlich von Malaga überqueren wir in 6500 Fuss das Küstengebirge und leiten den Sinkflug und die Landung in Grananda ein.

Die Erledigung der Formalitäten erfolgt mit charmanter Begleitung in speditivem Tempo. Schon 13:10 sind wir wieder in der Luft. Jetzt liegt ein Westkurs an, Heading ist 280° Richtung Sevilla. In der grossen weiten Ebene sehen wir gegen das Abendlicht mehrere Stauseen von weitem glänzen. Beim Ueberflug zeichnen sich die blauen Wasser mit Brücken, Strassen und Ortschaften deutlich ab. Den Platz fliegen wir von Süden her an und landen auf Piste 27. Das AIS für die General Aviation liegt neben den grossen neuen Gebäuden, die auf die Eröffung der Weltausstellung neu gebaut wurden. Ein flottes spanisches Girl fährt uns per Bus herum und zum Ausgang.

In der Stadt finden wir im Zentrum ein hübsches kleines Hotel "Murillo", das wir in den engen Gassen nur zu Fuss erreichen können. Den Apéro geniessen wir in einem nahen offenen Hof. Ein besonderer Beruf ist der des Schuhputzers. Werni nutzt diesen tollen (teuren) Service voll aus. Wir müssen erkennen, dass nicht nur Pferdehufe beschlagen werden, sondern auch Wernis Schuhe. Ab jetzt klappert er munter auf dem Pflaster neben uns her. Zum Nachtessen steigen wir in einen malerischen Innenhof hinunter. Fisch, Paelia und 1 bis 2 Desserts nähren uns vorzüglich. Den Abend schliessen wir bei einem kleinen Schinken-Imbiss im nahen Hofe ab. Zeitig gehts zur Ruhe. Da !! mitten in der Nacht scheint es mir, als ob ein Tross Ritter sich zwischen unsern Betten bewegen würde. Es sind aber nur ein paar gut beschlagene Spanier, die an unserm ebenerdigen, offenen Fenster durch die Gasse heimwärts ziehen. Otto ist jedoch schon aufgejuckt und schliesst vorsorglich das Fenster.

 

Fr. 11. Okt. Sevilla - Madrid - Biarritz

Sehr zeitig (schon 08.45 UTC !!) schrillt Ottos Stimme quer durch den Raum. Wir folgsamen Kollegen hetzen sofort auf, springen in die Kleider und ab gehts zum Morgenessen ins Entrée. Wir lassen den gemütlichen gestrigen Abend nochmals vor unsern Augen abrollen. Da sollten doch unsere Frauen auch einmal mit dabei sein ist unsere einstimmige Auffassung. Im Drunter und Drüber des Packens kann es aber einem pflichtbewussten Protokoll-Führer nicht entgehen, dass sich Werner klammheimlich von den Absatz-Eisen trennt. Ein karger Rest des so wertvollen luxuriösen Beschlages sei deshalb als Abruck diesem Bericht im Tagestitel beigefügt.

Auf dem Flugplatz sind wir uns nach Sichtung der kurz- und mittelfristigen Wetter-Prognosen klar. Wir fliegen nicht mehr über Portugal, sonder direkt nach Norden, um dann am Sonntag in der Schweiz anzukommen. Danach ist wieder mit schlechterem Wetter zu rechnen.

Unser Flug führt nordwärts, karge, steinige Landschaft unter uns. Wir überfliegen noch eine Bergkette und landen im Herzen Spaniens, in Madrid, auf dem belebten GA-Platz "Quattro Vientos" (vier Winde). Während Werni für Benzin sorgt und sogar die Scheiben putzt !!! planen Otto und ich die nächste Etappe auf der schmalen Theke des AIS, erstellen den Flugplan und begleichen die Taxen mit Kreditkarte.

Nach dem Start fogen wir den Meldepunkten erst nördlich, dann nordöstlich am Rande der Zone D-40. Diese Route ist uns von einem frühern Flug her noch in Erinnerung. Die beiden kleinen Flugplätze rechts von uns "Fuentelfresno" und "Bobledillo" beehren wir mit einem Ueberflug. Auf letzterem stehen einige Flugzeuge draussen und auch Leute bewegen sich am Boden. Was für Kontakte würden sich wohl bei einer Landung hier ergeben ? Uns zieht es aber weiter nach Norden. Vor uns liegt die Zone von Pamplona. Auf dem Hügelzug grüsst uns eine ganze Reihe Windgeneratoren. Danach queren wir auf 6500 Fuss die Pyrenäenkette, hören das ATIS von Biarritz ab und melden uns beim Approach für den Anflug.

Nach der Landung werden wir vom "Handling-Personal" freundlich in Empfang genommen. Wie üblich wird die PAF noch für morgen vollgetankt, am Boden festgebunden, und schon sitzen wir beim übersüss sprechenden Taxifahrer im Wagen. Er bringt uns zum komfortablen, preiswerten Hotel "Le President". In der exklusiven Badestadt ist nicht viel Betrieb. Die Saison ist vorbei und es ist bereits etwas kühl hier, ein markanter Unterschied zum letzten lauwarmen Abend in Sevilla. Auf dem Weg zum Essen passieren wir das grosszügig angelegte Kasino am breiten Sandstrand, bewundern die kühnen Surfer in den Wellen und den hübschen Aussichtsplatz auf einem vorgelagerten Felsbrocken. Am Rand der grosszügigen Piazza ist reichlich Platz zum Essen. Die Erinnerungs-Fotos knipsen wir am nächsten Morgen auf einem kurzen Rundgang. Vor dem Hotel treffen wir einen flott herausgeputzten Otto. Beim Aufräumen im Zimmer vermisst Werni seinen roten PAF-Hut. Das darf doch nicht passieren, haben wir diesen doch bisher allen gierigen Blicken und "Cadeau-"Rufen entziehen können. Wie soll man das zuhause erklären ? Das Rätsel löst sich an der Reception, hier hat man das wertvolle Gut gestern abend in Verwahrung genommen. Alles in Butter.

 

Sa. 12. Okt. Biarritz - Tours - Toussus le Noble (Paris)

Wenn gestern die Kursmaschine aus Paris wegen Nebel nicht landen konnte, ist heute weit und breit kein Nebel zu erkennen. Also los zum Platz. In den Räumen des Handling ist es uns zu eng. Wie wir die grossen Tische bei der Meteo erspäht haben, ziehen für die Flugplanung um. Die Frage taucht auf, ob das Handling wohl nötig gewesen ist und was es wohl kosten wird..(Kosten inkl. Flugplatz-Taxen: 62.- Fr.).

12:10 "HB-PAF cleard for take-off runway 27" Werner gibt Gas. Ueber dem Meer drehen wir nach Norden, noch ein Blick auf die Stadt, dann folgen wir auf 2500 Fuss der Küste. Dabei schenkt uns ein kräftiger Rückenwind zu unserer Geschwindigkeit von 100 Knoten zusätzlich 20, zeitweise gar bis 36 Knoten. Die exakte Angabe verdanken wir unserm GPS (Garmin 95), das uns auf der ganzen Strecke zuverlässig und wertvoll unterstützt hat. Wir passieren die grosse Düne von Arcachon, überfliegen die flachen Seen von Lacanau und Hourtin. Danach liegt die braune Brühe der Garonnemündung unter uns. Wir passieren Royan-VOR, später den wenig belebten Platz von Poitiers (nur ein Jet meldet seine Ankunft am Funk) und landen schon 14.20 auf dem gemischt militärisch und zivil genutzten Platz von Tours. Hier sind viele Alphajet Trainingsflugzeuge des Militärs parkiert. Auf dem zivilen Apron ist es ruhig. Ein Jumbolino, und eine Transport-Maschine stehen da. Benzin und AIS werden von nur 1 Mann bedient.

Vor uns liegt eine sehr interessante Etappe: Anflug von Paris !! Auf 2'000 Fuss fliegen wir wieder mit exakter Boden-Naviagion: erkennen von Bahnlinien, Flüssen, Autobahn und Hochspannungsleitungen. Zur Kontrolle verwenden wir VOR und GPS. Bis Orleans gehts über offenes Land. Dann biegen wir nach NNE Richtung Versailles ein. Auf der Frequenz von Toussus le Noble geht es hektisch zu und her. Viele VFR-Flüge sind in der Luft und werden von den 2 parallelen Pisten 07L und 07R ausgespuckt oder geschluckt. Wir fädeln hinter einer Einmotorigen ein, landen auf 07L und rollen zum Apron auf den zugewiesenen Parkplatz West-12. Während die PAF am Boden für die Nacht befestigt wird, flippen wir beinahe aus. Wir sind in Paris !!!

Paris, ein weiteres markantes Ziel haben wir auf dem Heimweg noch gemeistert. Die Fahrt mit dem Taxi in die Stadt dauert etwas länger und kostet uns 230 FFr. Nach zwei Fehlversuchen finden wir Zimmer im Hotel "Residence Marceau" an dem gleichnamigen Boulevard, knapp südlich vom Arc de Triomphe. Nach dem Zimmerbezug gibt's das erste kühle Bier direkt im Getümmel an der Champs Elisées. Mit der Metro fahren wir zur Notre Dame und schlendern durch die belebten Gassen zum griechischen Nachtessen bei "Byblos". Danach steigen wir nochmals in die Metro hinunter und fahren zur Place Blanche. Im Gedränge der Metro merke ich, dass etwas an meiner Beintasche nicht stimmt. Ich greife hin und bekomme eine feindliche Hand zu fasssen, die meine Ausweise bereits halb heraus gezogen hat. Gerade noch rechtzeitig kann ich den Klau unterbinden, gucke verdutzt auf mein bösartiges Vis-à-vis, ohne eine Reaktion. Noch bevor die Metrotüre sich schliesst ist der erfolglose Dieb wieder draussen.

Etwas verspätet, bei nur dürftiger Beleuchtung, genehmigen wir uns einen eher einfachen "business Apéro PAF". Für die Rückfahrt gelingt es uns nicht ein Taxi zu finden, also geht's wieder mit der Metro zurück und danach noch ein kleines Stück zu Fuss. Nachtruhe ist exakt um xx Uhr 28 in umserem Hotel.

 

So. 13. Okt. Toussus le Noble - Basel - Birrfeld

Die Sonne scheint zum Fenster herein und motiviert uns zum weiterreisen. Auf dem Flugplatz ist noch wenig los. Die Meteo sagt für Basel noch Morgennebel und leichten Dunst voraus, der sich ab Mittag auflösen soll. Die Landetaxe kann ich nicht direkt bezahlen, da das Büro heute geschlossen hat (Rechnung wird nachgeschickt). Da unsere interne Flugzeiten-Tabelle für mich die meisten Stunden ausweist, bin ich seit Biarritz nicht mehr zum Fliegen gekommen und werde auch kaum noch von Basel heimfliegen dürfen. Ich fühle mit also wie ein echter Passagier und werde mich heimfliegen lassen. Während ich die letzten Eintragungen in diesem Reisebericht verfasse, sind Otto und Werner intensiv mit der Flugplanung beschäftigt. Es gilt die Route quer durch den Pariser Luftraum, vorbei an diversen zivilen und militärischen kleinen und grossen Flugplätzen möglichst exakt zu meistern.

So ist denn nach dem Start auch vollste Konzentration bei der Navigation angesagt. Es wird laufend gemessen, gepeilt, mit GPS verglichen und die Landschaft mit der Karte verglichen. Beim Flug auf niedriger Höhe max. 1500 Fuss ist es nicht einfach, einen guten Ueberblick zu behalten. Aber Otto am Steuer und Werner an Karte, GPS und Funk schaffen es mit grosser Präzision. Nach diesen anspruchsvollen Passagen steigen wir höher und geniessen einen Ueberlandflug via Epinal-VOR, die Vogesen und fädeln südlich von Colmar ein für den VFR-Anflug in Basel. Per Telefon künden wir unsern Frauen die Ankunft kurz nach 16 Uhr im Birrfeld an.

Die letzte Etappe darf Werner fliegen (die wenigsten Stunden in unserer Zeiten-Tabelle). Er meistert dieses Leg auf relativ kurzem Weg, mit vorsichtiger Gruss-Volte über Byland'scher Siedlung und Einflug Nord.

16.10 Landung im Birrfeld. Ich schlüpfe während des von der Crew ausgeführten "push-back" in den neu erstandenen Kaftan. Wie eine Exzelenz aus Afrika werde ich aus der HB-PAF geleitet und betrete unter dem Klick der Photo-Apparate den heimischen Boden.

Eine sehr abwechslungsreiche Reise mit ungewöhnlich stabilem und gutem Wetter und ohne irgendwelche Leidigkeiten liegt hinter uns. Ein intensives Stück Arbeit im Cockpit bei immer sehr gutem kameradschaftlichen Einvernehmen durften wir erleben. Die Erinnerung an diese 10 wundervollen Reisetage mit vielen Höhepunkten in teilweise exotischer Umgebung wird noch lange bleiben.

Herzliches Dankeschön an meine Kollegen im Cockpit und die verständnisvollen Frauen zuhause.

 

Der amtliche Berichterstatter, Fredy

 


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