PAF-Fluggruppe

LSZF Birrfeld CH

 

 

 

 

Flugreise

Spanien-Marokko-Portugal-Spanien-Frankreich

10. - 18. Sept. 2003

  Crew: A. Rohr, F. Klauser, W. Hartmann

 

 

 

Reisebericht klick

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Datum

Flugroute

Abflug

Landung

Flugzeit

 

Werner, Fredy, Annelis im Birfeld kurz vor dem Abflug 

 

 

 

Route & Zwischenlandungen:

Birrfeld--> Grenoble--> Montpellier--> Reus--> Murcia San Javier --> Almeria-->Tanger-->
Gibraltar
-->
Faro --> Cascais (Lissabon) --> Coimbra--> Covilhã -->Vilar de Luz (Maia, Porto)-->

Bragança --> Bilbao-->Agen--> Chambery -->Birrfeld

Mi 10. Sept

Birrfeld - Grenobel

Grenobele - Montpellier

12:29

16:25

14:22

17:30

1:53

 1:35

SMS von A.R. 19:10

Nach Transit Genf, Zwischenlandung in Grenoble. Nun Nightstop in Montpellier. Die Sonne scheint
und der Mistral bläst uns um die Ohren.

Herzliche Grüsse

Fredi, Werni, Annelis

Do 11. Sept

Montpellier - Reus (Spanien)

Reus - Murcia San Javier

11:40

15:47

13:50

18:17

2:10

2:30

SMS von A.R. 15:32

Der Mistral beschäftigt die Piloten bis die Pyrenäen überwunden waren. Nach Zwischenlandung
in Reus geht's weiter nach Murcia
San Javier.

Saludos PAF-Crew

 

SMS von A.R 19:26

Murcia San Javie bei Abendsonne erreicht. Auf dem ruhigen Flug am Wolkenlosen Himmel überflogen wir
viele bekannte Ferienorte.

Herzliche Grüsse von der PAF-Crew

 

Da der Webmaster heute Freitagabend 12. Sept. an ein verlängertes Fischer-Weekend geht,
werden die Info`s & Flugrouten täglich von Kurt Grünig nach Erhalt von
E-mail`s in das Gästebuch übertragen!

 DANKE

 

Fr. 12. Sept

Murcia S. J. - Almeria

Almeria - Tanger (Marokko)

Tanger - Gibraltar

08:00

12:00

15:45

09:00

13:45

16:20

1:00

1:45

0:35

Übertrag vom Gästebuch

SMS an K.G.

Kurt Grünig Küttigen schrieb am 12.September 2003 um 10:03 Uhr das SMS in`s Gästebuch.

Die Crew der HB-PAF ist in Almeria gelandet, nachdem sie heute morgen Murcia San Javier vor 08:15
und leider ohne Frühstück (die Hotelküche war noch geschlossen!) verlassen mussten (Militär!).
Die Reise geht weiter via Tanger (Marokko) nach Gibraltar. Die Einflugbewilligung für Gibraltar ist
gestern abend per Fax bestätigt worden.

Fly safe and happy landings!

 

SMS an K.G.

Kurt Grünig aus Küttigen schrieb am 12.September 2003 um 14:23 Uhr das SMS in`s Gästebuch

Die HB-PAF ist soeben mit Captain Annelise Rohr im marokkanischen Tanger bei schönem Wetter,
aber sehr starkem Wind (30-40 Knoten!), gelandet.
Der Controller von Gibraltar hat die HB-PAF im Vorbeiflug bereits begrüsst und für den
nächsten Flug willkommen geheissen.
Abflug in Tanger in Richtung Gibraltar um ca. 17 Uhr Lokalzeit.

 

SMS an KG

Kurt Grünig aus Küttigen schrieb am 13.September 2003 um 00:00 Uhr das SMS in`s Gästebuch

Werner Hartmann hat die HB-PAF trotz grosser Turbulenzen sicher in Gibraltar gelandet.
Die Crew erholt sich nun in einem schönen Hotel mit Swimming-Pool
(und Zimmer mit Meersicht) von den Strapazen
.

Sa. 13. Sept

Gibraltar - Faro (Portugal)

15:10

16:40

1:30

Übertrag vom Gästebuch

SMS an KG

Kurt Grünig aus Küttigen schrieb am 13.September 2003 um 18:41 Uhr das SMS in`s Gästebuch

SMS von Annelise Rohr (17:24):

"Zmorge, Affenfels + Lunch! Dann bei Sonnenschein Küstenflug nach Faro. Landung
zwischen mehreren grossen Kollegen.

MfG PAF-Crew."

So. 14 Sept

Faro - Cascais (Lissabon)

13:30

15:15

1:45

Übertrag vom Gästebuch

SMS an KG

Kurt Grünig aus Küttigen schrieb am 14.September 2003 um 19:19 Uhr das SMS in`s Gästebuch

Die Crew der HB-PAF hat Faro in Richtung Evora verlassen. In Anflug von Evora war gerade eine
Flugschau im Gang (leider war in Faro trotz Handlingebühren von 100 Euro kein NOTAM erhältlich!).
Statt lange Zeit in der Nähe des Flugplatzes Holdings zu drehen, zogen sie vor zum Alternate
Cascais bei Lissabon weiterzufliegen. Nach der Landung haben sie ein Hotel mit Sicht
auf den Hafen bezogen und freuen sich aufs verdiente Nachtessen.

Mo.15 Sept

Cascais - Coimbra

Coimbra - Covilhã

Covilhã - Vilar de Luz
(Maia bei Porto)Covilh

11:52

14:25

16:00

12:57

15:00

17:00

1:05

0:35

1:00

Übertrag vom Gästebuch

(SMS und Telefon von Annelise beim Relaxen am Swimmingpool des Hotels).

Kurt Grünig aus Küttigen schrieb am 15.September 2003 um 22:05 Uhr:

Heute war für die HB-PAF "Platzhüpfen" angesagt: Cascais - Coimbra - Covilhã - Vilar de Luz (Maia).
Nach etwas wenig Flugstunden, aber vielen Landungen, fuhr die Crew per Taxi, zwecks Vermeidung
hoher Handling-Kosten, nach Porto. Für alle beeindruckend waren die vielen Waldbrände
mit grossen Rauchwolken.

Di. 16. Sept

Vilar de Luz - Braganca

Braganza - Bilbao

13:06

15:00

14:01

17:00

0:55

2:00

Übertrag vom Gästebuch

PAF-Crew aus Bilbao schrieb am 16.September 2003 um 18:54 Uhr in`s Gästebuch

Hallo liebe Freunde,

wir sind nach einem schoenen Flug uebers Land mit Zwischenlandung und Tanken in
Braganca LPBG im nordspanischen Bilbao gelandet. Jetzt stehen wir in der Halle des Hotel
"Petit Palace, ARANA" und haben eingecheckt. Es ist schoen warm und herrliches Wetter.
Vermutlich werden wir schon am Do. Abend im Birrfeld wieder eintreffen.... (..leider..?)

Gruesse von der PAF-Crew

Hotel Petit Palace, ARANA

Mi. 17. Sept

Bilbao - Agen (F)

15:00

16:45

1:45

Übertrag vom Gästebuch

PAF-Crew aus Bilbao schrieb am 17.September 2003 um 09:30 Uhr in`s Gästebuch

Heute ist zuerst Kultur angesagt: Wir marschieren jetzt dann gerade los zum Guggenheim-Museum.
Am nachmittag fliegen wir weiter nach Frankreich.

Herzliche Gruesse aus dem schoenen und warmen Bilbao.

HB-PAF-Crew

 

PAF-Crew aus Bilbao schrieb am 17.September 2003 um 12:51 Uhr in`s Gästebuch

Das Guggenheim-Museum ist sehr imposant und sehenswert. Sobald alle ready sind verlassen
wir das Hotel mit Internet-Anschluss richtung Flugplatz.

Bis bald HB-PAF-Crew

 

SMS an KG

Kurt Grünig aus Küttigen schrieb am 17.September 2003 um 17:20 Uhr:

Die HB-PAF ist definitiv auf dem Rückweg. Gemäss SMS von Annelise sind sie nach
einem ruhigen,
sonnigen Flug in Agen (LFBA) gelandet. Nach dem Auftanken des Flugzeuges werden sie ein Hotel suchen.
Morgen sind noch zwei Etappen bis ins Birrfeld geplant.

Do 18. Sept

Agen - Chambery

Chambery - Birrfeld

10:30

14:14

12:50

15:39

2:20

1:25

Übertrag vom Gästebuch

Annelise Rohr aus Küttigen schrieb am 18.September 2003 um 18:49 Uhr in`s Gästebuch

So, nun sind wir wieder zu Hause. Heute waren die Bedingungen wie auf der ganzen Reise:
Schön, warm, Sonne, blauer Himmel. Von Agen sind wir über das Zentralmassiv nach
Chambery (mit B) geflogen
.... ...

Nach dem Zoll in Chambery flogen wir direkt ins Birrfeld.

Eine schöne, erlebnisreiche Reise ist zu Ende.
Für mich war es die erste Auslandreise mit Kollegen von der PAF-Gruppe. Es war ein tolles Erlebnis.
Die Kameradschaft und die Unterstützung in allen Fluglagen waren super.

Herzlichen Dank Fredi und Werni!
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Reise.

Annelise

Gesamtflugzeit

25:18

Reisebericht

 

Di. 9.9.2003 Vorbereitungen

Wir haben uns für die Teilnahme am AKTAVIA-Ausflug nach Kroatien/Zadar vom 11.-14.9. angemeldet und verfolgen gespannt die Wetterentwicklung. Die Prognosen zeigen keine günstigen Aussichten.

Wir besprechen die Situation noch per Telefon mit der Meteo Zürich. Unsere Einschätzung wird bestätigt. Das Wetter Richtung Spanien ist besser. Wir entscheiden uns für diese Richtung, denn eine Landung in Gibraltar wäre mal ein lohnendes Ziel. Definitiv werden wir morgen entscheiden.

 

Mi. 10.09.2003 Birrfeld -- Grenoble St.-Geoirs - Montpellier

Beim Blick aus dem Fenster kommt noch keine Reiselust auf. Der Blick in die Meteo, GAFOR, TAF und Metar zeigt eine Wolkendecke auf 6000 Fuss und einzelne Wölklein auf 3000 Fuss bei horizontaler Sicht von 10km. Die Route dem Jura entlang nach Genève wird als "offen" beurteilt. Wie erwartet sind aber die Alpenübergänge in Wolken. Damit ist ein Flug über die Alpen nach Kroatien definitiv nicht möglich. Ein Flug dem Jurafuss entlang ist günstig. Wie der starke Mistral im Rhonetal und an der Küste des Mittelmeeres wirken wird, ist noch zu klären.

Im Birrfeld verifizieren wir die Wetterlage und entscheiden uns für den Flug nach Südwest. Die Rollen werden verteilt. Der linke hintere Sitz wird daheim gelassen. So können wir unser Gepäck bequemer verstauen.

12:29 Uhr startet Werner und folgt dem Jura-Südfuss auf 3'500 Fuss. Die Sicht ist gut und ab Grenchen können wir gar auf 4'500 Fuss steigen. Erste Sonnenstrahlen fallen durch die Wolken und fördern unsere Reiselust. Bald fliegen wir nördlich an Genève vorbei über die Meldepunkte N und SW. Hier folgen wir der Rhone südwärts und fliegen direkt auf den Flugplatz Grenoble zu. Die Landung erfolgt auf Piste 09 bei 12 Knoten Wind aus 020 Grad.

Bei der Meteo fragen wir vor allem wegen der Stärke des Mistral. Die Antwort: bei Marseille bläst er mit 35 Knoten, bei Perpignan mit 15 Knoten. An den Pyrenäen bläst er also nicht zu stark. Wir planen zuerst bis Gerona, finden aber 3 Std. Flug als etwas zu viel für heute und entscheiden uns für Montpellier als Tagesziel. Den Mistral wollen wir gut nutzen und planen den Flug auf ca. 4500 Fuss über die Funkfeuer Montélimar, Avignon und Nîmes.

Der Controller von Lyon führt uns bis vor die Zone von Valence. Dann lässt uns Marseille Info direkt auf das Funkfeuer Montélimar (MTL) zu fliegen. Ueber MTL wechseln wir zum militärischen Controller von Orange und bitten um die Freigabe via Avignon und Nîmes. Er sagt dazu ok, fragt aber, ob wir nicht lieber auf direktem Weg (das nennt sich Luftlinie..!!) nach Montpellier fliegen wollen. Dieses optimale Angebot nehmen wir gerne an und drehen auf direkten Kurs ein. Es geht bequem und mit bis 25 Knoten Rückenwind südwärts. Auch der Controller von Nîmes lässt uns direkt Montpellier ansteuern. Das ATIS meldet für unsern Zielplatz 25 - 30 Knoten Wind aus 300 Grad. Die Piste 31 liegt da fast perfekt im Wind. Die Landeklappen fahren wir nur wenig aus und landen nach nur 1:05 Std. Flug ohne Probleme auf Piste 31. Beim Rollen geht es nach einem Stop zum Parkplatz, wo die HB-PAF für die Nacht festgebunden wird.

Am Strand von Palavas beziehen wir Quartier im **-Hotel "Le France". Zum Nachtessen steigen wir auf die mit Glas geschlossene Aussichtsterrasse des Rest. L'Artimon und geniessen den Fisch. Damit kommt auch gleich Ferienstimmung auf!! Zum Schlummerbecher fahren wir in den erst kürzlich umgebauten Wasserturm des Ortes. Ein Glas-Lift führt nach oben zum Aussichts-Restaurant.

 

Do. 11.09.2003 Montpellier - Reus - Murcia San Javier

Noch immer bläst ein kräftiger Mistral. Wir fliegen auf komfortablen 2500 Fuss direkt auf Sêtes zu. Zeitweise macht der Wind mit massiven böigen Rumplern auf sich aufmerksam, was dem PIC die Aeusserung "ich hasse das..!!" entringt. Der Küste folgend geht es rumpelnd aber dafür speditiv unter den sich mehr und mehr auflösenden Wölklein der spanischen Grenze zu. Südlich der Gebirge wird es ruhiger und der Himmel strahlt in tiefem Blau. Vor Barcelona verlassen wir bei Mataro die Küste und umfliegen die Flughafen-Zone landseitig auf der VFR-Route über Sabadell gegen Südwesten.

In Reus (Tarragona) landen wir, tanken auf und planen das nächste Stück. Wir versuchen in Gibraltar anzurufen und die Landebewilligung für morgen einzuholen. Aber von Spanien kann man nicht nach Gibraltar telefonieren und darf auch nicht direkt hinfliegen. Wir bitten darum Kurt, dies für uns von der Schweiz aus zu organisieren. Es geht nichts über eine technisch und personell so gut ausgerüstete Homebase…!! Wir liefern ihm per Fax unser Versicherungs-Zertifikat und er holt die Bewilligung für uns ein.

Es geht weiter der Küste entlang. Bei Castellon de la Plana lässt uns der Controller von Valencia auf nur 500 Fuss sinken (150m über Grund/See) und der Küste entlang seine Flugplatz-Zone queren. Dabei macht er uns auf jedes Flugzeug auf unserer Route aufmerksam. Nur so bekommen wir mit, dass auf gleicher Route, nur wenig landeinwärts, 3 langsamere Flugzeuge der "American-Flyers" unterwegs sind. In Denia schauen wir uns Werners noch unbebautes Grundstück etwas genauer an. Bald überfliegen wir Javea, das wir von einem frühern Flug-Weekend kennen. In Murcia landen wir auf dem Militär-Flugplatz "San Javier" nach 2:30 Std. Flug.

Mit spanischer Unterstützung und mit entsprechend temperamentvollen Voten evaluieren wir den Weiterflug für morgen. Inzwischen ist unsere Bewilligung für Gibraltar bei Kurt eingetroffen. Er gibt uns die Bewilligungs-Nr. "167/03" und "insurance certificate 66/03" an und wird sie uns per Gelegenheit noch faxen. Da wir morgen hier nur von 7:30 - 8:15 oder nach 15 Uhr starten können, geben wir bereits den Flugplan nach Almeria mit Startzeit um 08:00 Lokalzeit ein. Und dies in allgemeinem Einvernehmen...!!

Per Taxi fahren wir zum Hotel Ribera nach Santiago de la Ribera. Das Hotel liegt am Strand, aber einzelne Zimmer besitzen keine Meer- sondern Innenhofsicht. In der Stadt finden wir ein kleines Restaurant, wo wir als Einstieg Tapas von der umfangreichen Auswahl aussuchen. Nach einem Spaziergang durch die Stadt schlendern wir zum Strand zurück zum Restaurant Miguel, auf dessen Terrasse der Meerfisch besonders gut mundet.

 

Fr. 12.09.2003 Murcia - Almeria - Tanger - Gibraltar

Früh ruft der Wecker zu einem ereignisreichen Tag. Ohne Frühstück wird gepackt, Taxi bestellt und noch in der Dunkelheit treffen wir auf dem Flugplatz ein. Der Beamte ist noch nicht da. So früh sind wir in der Geschichte der PAF wohl noch nie gestartet!! …ob es bis 8 Uhr wohl noch hell wird? Das Bangen ist vergeblich. Der AIS-Beamte kommt, der Wetterbericht ist gut, die Formalitäten werden erledigt, es beginnt zu dämmern und punkt 8 Uhr schieben wir den Gashebel nach vorn zum Flug nach Almeria. Einfaches Frühstück gibt's an Bord. Nach einem sehr ruhiger Flug der Küste entlang erreichen wir Almeria nach 1 Std.

Ich warte beim Flugzeug aufs Benzin, während die Kollegen das nächste Leg vorbereiten und von Kurt den Bestätigungs-Fax von Gibraltar zugestellt bekommen. Der Flugplan nach Tanger (Marokko) wird problemlos akzeptiert. Hier ist eine Bewilligung nicht mehr nötig. Wir überprüfen unsere ältern Karten von Tanger mit dem AIP-Marokko und stellen fest, dass inzwischen die kleinere Piste-26 aufgehoben worden ist.

Am Mittag fliegen wir los. Der Küste westwärts folgend passieren wir Stadt und Flughafen von Malaga. Der ist für VFR-Flüge übers Weekend geschlossen. Nach dem Transit ist am Funk kein spanischer Controller mehr zu erreichen. Der von Gibraltar meldet sich freundlich und fragt, ob wir am Nachmittag von Tanger zu ihm zurück fliegen werden. "Man ist also angemeldet". Bei massivem Ostwind geht's flott voran, aber in der Bucht vor Tanger werden wir nochmals heftig durchgerüttelt. Bei über 30 Knoten Wind aus Ost steuert Annelise die Piste 10 vom Atlantik her an und landet kurz. Auf dem Parkplatz fehlt die Möglichkeit, die PAF am Boden zu verankern. Bei dem starken heissen Wind hätten wir das gerne getan. Wir stehen auf dem Parkplatz und fühlen uns wie vor einem grossen kräftigen Föhn.

Freundlich werden wir empfangen und betreut. Wir bleiben im Transit-Bereich, kommen aber trotzdem dazu, Einreise-Formulare auszufüllen und erhalten auch einen Stempel in den Pass. Nach Abwicklung der Formalitäten und persönlicher guter Meteo-Beratung tanken wir auf. Dies geschieht ab einem kleinen Tank-Anhänger mit AVGAS, etwas abseits auf einem Parkplatz. Die Benzinpumpe am Anhänger wird von einem Rasenmähermotor angetrieben. Vor dem tanken geben uns die beiden Tankwarte eine Benzinprobe, um das AVGAS auf einen allfälligen Wasser- und Feststoffgehalt zu kontrollieren und somit die gute Qualität zu bestätigen. Nach dem Start im kurzen Flug passieren wir die Stadt Tanger auf der östlichen Seite, lassen uns nochmals vom Winde durchschütteln und fliegen über der Meerenge gegen den Wind in die Bucht westlich von Gibraltar. Beim Anflug auf die Piste 09 haben wir eine schöne Sicht auf die Stadt und den Affenfelsen. Die Spannseile für die Militärjets (analog zu denen auf Flugzeugträgern zum Bremsen) sind auf der Piste nicht montiert. Wir sind also frei für die Landung und parken danach auf dem nördlichen Apron. Per Taxi geht's zum Hotel "Bristol", einem in traditionellem altem Kolonialstil erbauten Haus. Nachdem Annelise den Pool getestet und wir einen ersten Drink genehmigt haben, spazieren wir zum Yachthafen. Hier lassen wir uns zum Essen nieder und können einer Boeing-777 bei Landung und Start zuschauen. Wir geniessen im Restaurant Marina Bay bei einem feinen Nachtessen die Wärme der letzten Sonnenstrahlen am Hafen.

 

Sa. 13.09.2003 Gibraltar - Faro

Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Affenfelsen. Nicht mit "Rock-Tour", wie uns ein Mann auf der Strasse anpreist, sondern mit der öffentlichen Seilbahn fahren wir hoch. Die Affen sind da oben überall präsent und lassen sich fotografieren. Der immer noch starke Ostwind bläst feuchte Luftmassen gegen den Felsen hoch, bildet damit neblige Luft und über unsern Köpfen bleibt eine dicke nach Westen ausladende Wolke stehen. Weiter westlich löst sie sich auf und die Sonne kann ihre Strahlen auf den Hafen werfen. Zu Fuss wandern wir dem Berg entlang abwärts. Auf der Nordseite schauen wir uns die alten Artillerie-Kavernen mit ihren langen Felsgängen an. Wie wir die freie Aussichts-Plattform erreichen, können wir einer weitern British Airway Boeing zuschauen, wie sie landet und neben der HB-PAF parkt. Ob Werner der Film mit der Digital-Kamera wohl geglückt ist? Für einen Test war ja keine Zeit mehr…

Am Nachmittag sind wir wieder auf dem Flugplatz. Vorzügliche militärische Wetterberatung auf englisch und deutsch, speditive freundliche Abfertigung und dann geht's los. Die Roll-Erlaubnis zu Piste 09 kommt erst nachdem die Strasse über die Piste gesperrt und leer ist. Dann rollen wir auf Piste 09 zurück zum Startpunkt und wenden. Den Start um 15:10 von diesem besondern Flugplatz geniessen wir. Im Osten fliegen wir um den Felsen, passieren den Meldepunkt Viktor südlich der Bucht und wenden uns dem südwestlichen Teil Spaniens zu. Einige massive Rumpler belegen, dass über das Land immer noch ein kräftiger Wind aus Osten bläst. Wir fliegen wie geplant über das Funkfeuer VJF und steigen höher. Es wird bald ruhiger. Annelise nimmt mit Cadiz Kontakt auf für den Durchflug.

Danach folgen wir der Küste und rufen den Controller von Faro. Er ist freundlich, sagt immer "Madam" und wiederholt seine Anweisungen regelmässig, so als ob wir es nicht beim ersten Mal verstanden hätten. Bei 15 Meilen vor dem Flugplatz hat er doch einigen Jet-Verkehr abzuwickeln. Er sieht uns nicht mehr auf dem Radar und wird etwas nervös. Uns beordert er hinunter auf 1000 Fuss und in einen Warteraum neben der Piste. Hier übergibt er uns an den Tower-Controller. Der weist uns auf ca. 10 Min. Wartezeit hin, ändert aber sogleich seine Meinung und fragt, ob wir einen schnellen kurzen Anflug akzeptieren können. Wir bejahen dies, reduzieren sofort die Motorenleistung und sinken auf die Piste zu. Auch wir haben gehört, dass da noch 2 Jets im Anflug sind. Bald aber meint er "make a normal approach, Madam" und will uns damit beruhigen. Wie geplant landen wir auf der 2.Hälfte der Piste und verlassen diese speditiv über den nahen Exit. Auf dem Vorfeld stehen mehrere grössere Ferienreise-Jets. Da ist doch echt was los!!

Auf dem Parkplatz kommt ein Beamter und teilt uns einen Handling-Agenten zu. Der kommt bald angefahren. Wir melden ihm, dass wir auftanken wollen und über Nacht bleiben. Er plaudert viel in sein Funkgerät und meint, dass wir etwa 1 Std. auf Benzin warten müssen, weil zuerst noch Löschflugzeuge aufgetankt werden müssen. Werner fährt mit ihm mal ins Büro für die Formalitäten. Wir warten bei der PAF und können zuschauen, wie der Schweizer-Jet der "Belair" vom Gate zurückgestossen wird und zum Start rollt. Wir winken ihm zu und man winkt zurück. Nach einer Stunde bekommen wir Benzin. Werner hat die ersten Formalitäten erledigt und ganze 100 Euro als Handling-Grundgebühr entrichtet!! Endlich stehen wir in der grossen Halle und blättern im Hotel-Prospekt. Bis wir das Hotel "Eva" anrufen können, sind aber wegen der publizierten alten Tel.-Nr. noch einige Hürden zu knacken. Dafür geniessen wir nach der Taxifahrt die sehr schöne Lage am Hafen doppelt. In der Innenstadt laden viele schöne Lokale zum Essen ein. Wir entschliessen uns für das Restaurant Piteu. Anschliessend bummeln wir durch die Stadt und streifen auf dem Heimweg durch den Markt. Da kaufe ich einen Ledergurt ein.

 

So. 14.09.2003 Faro - Cascais (Lissabon)

Das Frühstück geniessen wir oben im Hotel mit super Blick über den Hafen, das flache Meer und den Anflug von Jets auf den Flugplatz. In einer schattigen Ecke der Terrasse planen wir danach unter dem freien Himmel für heute 2 Legs (nach Evora und danach Cascais). Auf dem grossen Flughafen dauert die Abfertigung lange. Trotz hoher Handling-Gebühr erhalten wir keine Notam (Computer ausser Betrieb). Dann stehen wir mit laufendem Motor bereit zum Rollen. Nach gut 15 Min. warten können wir endlich zwischen zwei Jets zur Piste rollen. Hinter einem "touch-and-go" eines grösseren Jets starten wir. Nach der Startkurve nach links geht's über den Flugplatz Richtung Norden auf den kleinen Flugplatz Evora zu. Die Controller lassen uns direkt hinfliegen. Kurz vor Evora wechseln wir auf die Platz-Frequenz. Da gibt's eine überraschende Antwort: "wegen Modellflug-Demo" ist der Platz noch bis 14 Uhr geschlossen. Wir sollen im Süden warten. Da wir aber nicht 35 min. kreisen wollen, entscheiden wir uns zum Weiterflug nach Lissabon (Cascais). Das war wohl das grosse Flug-Meeting, vom dem wir munkeln gehört hatten, von dem aber niemand klar gesagt hat, wo es stattfindet.

Ueber Land ist die Navigation wieder anspruchsvoll. Der Controller unterstützt uns sehr gut und gibt uns Radar-Kurs 290° auf den ersten Meldepunkt "Setubal" im Süden von Lissabon zu. An der Küste ist es etwas dunstiger. Bald überfliegen wir Estoril und Cascais. Nach unserer Landung schweben auch 2 grosse Helikopter von der Feuerwehr ein. Sie tanken Benzin und Löschwasser und wechseln die abgekämpft wirkende Besatzung aus. Im AIS ist man sehr hilfsbereit, gibt uns Hinweise, welche Flugplätze in Portugal interessant sind und organisiert uns sogar Taxi und Hotel. Das Taxi fährt uns im Stil à la Estoril zum Hotel "Baia" an der Strandpromenade von Cascais. Im Pool auf der Dachterrasse kühlen wir uns ab und relaxen im Liegestuhl bei einem Drink. Unsere Blicke schweifen über den Strand und die Bucht hinaus aufs Meer und zu den auf Lissabon anfliegenden Flugzeugen. Nach einem Spaziergang durch die Stadt und dem Strand entlang beginnen wir immer intensiver die Speisekarten zu studieren. Die Wahl fällt auf das Restaurant Baluarte mit Terrasse im 1. Stock und schöner Aussicht auf den Hafen.

 

Mo. 15.09.2003 Cascais - Coimbra - Covilhã - Vilar de Luz (Maja bei Porto)

Frühstück im Gartenrestaurant, per Taxi zum Flugplatz, freundliche zuvorkommende Bedienung am Flugplatz. Im Meteo-Bulletin lesen wir staunend von tiefem Nebel über dem Meer bei Porto, der sich gegen Mittag auflösen soll. Im Inland aber ist das Wetter wie bisher problemlos. Von einer Route durch die Flussmündung des Rio Tejo rät man uns ab. Die Chancen für die Bewilligung durch den Controller von Lissabon seien gering. Besser sei es der Küste entlang durch die militärische Zone von Sintra zu planen.

Wir folgen diesem Rat und fliegen nach dem Start der Küste entlang nach Norden. Nach dem problemlosen Flug durch die Zone von Sintra drehen wir auf Kurs Nordost. Über dem Land hängen hier Rauchschwaden quer auf unserer Route. Wir sinken bis auf 2000 Fuss hinunter und können nun unten durch fliegen. Es riecht wirklich nach Rauch!! Die nächste militärische Zone haben wir zu umfliegen und melden uns an deren Ecke bei Rio Maior. Danach geht's auf nördlichen Kurs zum Flugplatz Coimbra. Hier werden wir bestens bedient. Es ist keine Landetaxe zu bezahlen!! Im Restaurant planen wir die nächsten 2 Etappen und sind bald wieder unterwegs ins Bergland der "Sierra da Estrela". Wir kreisen über dem kleinen Flugplatz von Covilhã. Er wirkt verwaist, am Funk antwortet niemand. Wir entscheiden uns für die Piste 24 und landen. Jetzt sehen wir, dass der Tankwart und ein paar weitere Leute da sind. Englisch spricht man nicht. Wir deuten, dass wir kein Benzin brauchen. Man holt den Flugplatzchef per Telefon und bei ihm können wir die Landetaxe bezahlen und den Stempel fürs Flugbuch bekommen. Er übermittelt für uns auch den Flugplan für die nächste Strecke.

Weiter geht's nun erst nördlich, an der Bergflanke aufwärts und bei der Stadt Guarda drehen wir auf Westkurs zum Funkfeuer Viseu (Kennung VIS). Darüber drehen wir auf Kurs NW. Der starke Wind aus Süden beschert uns über den Bergen ein paar holperige Stösse. Bald steuern wir unter der kulanten Kontrolle von Porto-Approach "report when field in sight" den kleinen Flugplatz "Maja - Vilar de Luz" an. Auch hier antwortet niemand am Funk. Wir kreisen über dem Platz, suchen den Windsack, können ihn nicht entdecken und entscheiden uns nach einem weitern Kreis zur Landung auf Piste 16. Es ist der kleine GA-Flugplatz im Lande hinter Porto. Ein neues Abfertigungs-Gebäude ist erst im Rohbau erstellt. Ein neuer Taxiway wird noch gebaut. In den neuen Hangars hat sich eine Flugschule sehr komfortabel eingerichtet. Man rechnet hier für die kommenden Fussball-Europa-Meisterschaften mit viel Verkehr. Die Leute sind sehr hilfsbereit und organisieren uns ein Hotel in der Stadt und das Taxi, das uns nach 45 Min. Fahrt (der Taxifahrer "vom Land" muss hier öfters nach dem Weg fragen) zum Hotel "Boa Vista" mit schönem Blick auf die Bucht und das Meer bringt. Im Pool auf dem Dach kühlen wir uns ab und stillen mit einem ersten Drink den Durst.

Abends geht es mit dem Bus ins Zentrum von Porto. Hier wird ganz massiv gegraben und eine neue Strasse teilweise im Tagbau quer durch die Stadt gebaut. Nach einem Umweg durchs Zentrum steigen wir durch eine dunkle enge Gasse die Treppen hinunter zur untern Brücke. Ueber uns ragt das obere Geschoss, die Hochbrücke im Stil des Eiffelturmes erstellt in den dunklen Abendhimmel. In einem grossen Porto-Kellerlokal lassen wir uns nieder. Sofort werden uns Fleischbrettchen gebracht. Eine ganz andere Art von Bedienung scheint hier üblich. Wir beschränken uns auf etwas weniger als aufgetragen und geben den Rest zurück. Dazu bestellen wir natürlich einen Portwein und geniessen diese besondere Stimmung in der Gaststätte.

 

Di. 16.09.2003 Vilar de Luz - Bragança - Bilbao

Schon vor dem auf 08:30 Uhr (Lokalzeit oder CH-Zeit..??) geplanten Frühstück zieht Werner los und sucht ein Geschäft für Portwein. Er findet eines in der Nähe. Da es aber erst um 9 Uhr öffnet, kommt er nochmals zurück zum Frühstück und kauft nachher die feinen Tropfen ein. In wiederum 45 Min. Fahrt zu einem günstigen Preis geht's zurück zum kleinen Flugplatz im Nordosten der Stadt. Da er dem Fahrer nicht bekannt ist, muss er in der Zentrale nachfragen. Auf dem Flugplatz hilft man uns bei der Planung und beschafft uns die Wetter-Informationen. Wir nützen den grossen komfortablen Tisch und bereiten gleich beide Strecken für heute vor.

Nach dem Start lässt uns der Controller von Porto über den Hügeln nur auf 2000 Fuss fliegen. Wir verlangen im ansteigenden Gelände dann 3500 und später steigen wir auf 5500 Fuss. Der Controller weist uns darauf hin, dass er bald den Funk-Kontakt zu uns verlieren wird und wir unsern Flugplan nach der Landung per Telefon schliessen sollen. So kam es auch. Nach der Landung in Bragança finden wir den Beamten vor dem Büro. Er ruft für uns an und schliesst den Flugplan, gibt uns Benzin und schickt für uns den neuen Flugplan nach Bilbao ab.

Nun folgt ein längerer Flug über die karge und trockene spanische Hochebene zwischen den Flugplätzen von Leon und Valladolid hindurch. Sorgfältige terrestrische Navigation mit Kontrolle durch Peilinstrumente VOR und NDB, sowie Satelliten-Navigation mit GPS fordern die Navigatorin an Bord. Die Genauigkeit der Navigation wird periodisch durch den PIC mittels Vollkreis über ausgewählten Autobahnkreuzen überprüft, was den Passagier jeweils unsanft aus dem wohlverdienten Relaxen reisst. Wir sind exakt auf Kurs und bleiben beim Anflug auf Bilbao über den Bergen noch lange auf 5500 Fuss. Dieser steile Anflug bietet eine schöne Uebersicht über den Flugplatz und seine Umgebung. Wir sinken auf die Piste-28 hinunter und rollen nach der Landung weiter westlich zum alten Parkplatz. Nach dem Auftanken geht's in langer Fahrt mit dem Flughafen-Bus zum in modernem Stil erbauten neuen Flughafen-Gebäude auf der Nordseite des Flugplatzes. Hier können wir bereits Zimmer im Hotel "Petit Palace Arana" reservieren. Es liegt mitten in der Stadt in einem innen total umgebauten alten Haus. Es ist ein moderner echter "Designer-Bau" mit vielen Spiegeln und Glas (sogar die WC-Türe im Zimmer ist durchsichtig). Dazwischen sind die alten Balken gut sichtbar. Nach einem Spaziergang durch den Ort suchen wir ein nettes Lokal zum Essen. Da wir nicht fündig werden, lassen wir uns von unserm Hotel-Portier einen guten Tipp geben. Wir finden das Restaurant Victor am Plaza Nueva. Da das Lokal etwas später öffnet, können wir bei einem Apero den interessanten Platz mit den vielen Leuten studieren. Beim Nachtessen werden wir sehr kompetent und fein beraten und bedient.

 

Mi. 17.09.2003 Bilbao - Agen

Zum Frühstück fahren wir in den schön zurecht gemachten Dachstock hinauf und essen unter den dunklen Balken. Wir diskutieren die Einteilung der nächsten Etappen der Heimreise für heute und morgen. Jedem von uns soll ein so langes Stück zufallen, dass wir am Schluss etwa gleich viel Gesamtzeit als Pilot geflogen sind. Wir bestimmen Agen und Chambery als nächste Landeplätze auf dem Heimflug.

Vorerst nehmen wir uns Zeit für einen grossen Stadt-Rundgang und den Besuch des Guggenheim-Museums und werden am Nachmittag dann noch bis Agen (östlich Bordeaux) fliegen. Bilbao beeindruckt uns durch die breite Hauptgeschäfts-Strasse, schön angelegte kleine Parks und den grossen Erholungspark mit herrlichem Springbrunnen. Dann liegt der exotische Bau des Guggenheim-Museum vor uns. Wir bestaunen den Bau aus verschiedenen Winkeln und halten ihn, soweit überhaupt möglich bei diesen Ausmassen, auf Fotos fest. Im Innern beeindrucken mächtige geschwungene Eisenplatten, in einem Kreis ausgelegte Bruchsteine und Zelt-Konstruktionen. Im Obergeschoss sind es verschiedenste Formen von verspielten Mobilés mit ihren Schatten, die uns ansprechen. Da gibt es aber auch sehr düstere Kunstwerke, die uns eher fast "erdrücken". Ueber eine elegante Fussgänger-Brücke finden wir zum Hotel zurück.

Am Nachmittag fahren wir zum Flugplatz, planen auf der Büro-Estrade im Innern des mondänen Baues und lassen uns dann zur HB-PAF hinaus fahren. Es folgt ein schöner Flug der spanischen Nordküste entlang, quer über die Stadt Biarritz und quer durch die flache Ebene im Süden von Bordeaux zu unserm Tages-Ziel Agen. Der Ort ist eine Handels-Stadt. Wir finden in einem Aussenquartier das kleine Familien-Hotel Atlantic. Zum Essen empfiehlt uns der Taxi-Chauffeur das kleine Restaurant "Le Perigord". Da geniesse ich "Canard": ganz fein zubereitete Entenschenkel aus der Region.

 

Do. 18.09.2003 Agen - Chambery - Birrfeld

Die direkte Route nach Chambery führt uns über die Südflanke des "Massiv Central" über den Flugplatz von Rodez. Wiederum, wie auf der ganzen Reise, ist uns bestes Wetter beschert. Es macht besonders auf der Heimreise viel Freude, wenn man nicht um das Wetter bangen muss…! Der Controller von Lyon lässt uns direkt über den Flugplatz von Grenoble zum Funkfeuer "Tour du Pin" (TDP) fliegen. Danach nehmen wir mit dem Controller von Chambery-Approach Kontakt auf und sinken über einen Gebirgszug zum Flugplatz am Südende des Sees hinunter.

Trotz Mittagspause kommen wir hier zu einer Abfertigung und finden uns bald auf dem letzten Stück unserer Reise wieder in der Luft. Den Süd-Transit an Genève vorbei können wir bei dem Wetter gut auf Level 75 fliegen. Auf der Luftstrasse geht's über Fribourg und über Bern hinweg. Hier müssen wir wegen Fallschirmspringern leicht nördlich über die Stadt ausweichen. Schon weist uns die Dampffahne von Gösgen den Weg in die heimatlichen Gefilde. Wir wechseln auf die Birrfelder Frequenz und konzentrieren uns auf die Landung. Vor uns liegt wohl die kürzeste Piste unserer ganzen Reise! Bis zum Abstellen des Motors muss die volle Aufmerksamkeit erhalten bleiben.

Dann erst haben wir es geschafft: eine wunderschöne Reise bei herrlich stabilem Wetter in sehr guter Kameradschaft liegt hinter uns. Es ist ein herrliches Gefühl, so frei und problemlos reisen zu können. Viele Eindrücke werden noch lange bleiben und wirken. Zugleich ist es auch schade, dass es nun vorbei ist..

 

Dankeschön liebe Annelise, lieber Werner, ich freue mich schon auf nächstes Mal!

 

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