PAF-Fluggruppe

LSZF Birrfeld CH

 

 

Flugreise

Deutschland - Österreich - Slowenien - Kroatien -

Bosnien-Herzegowina - Kroatien

 

 

20. - 29. Aug. 2010 

  

Pilot:
Daniel Keller

 

 

 Route & Zwischenlandungen: 

Birrfeld --> Landshut --> Maribor --> Osijek-Klisa --> Sarajevo --> Brac --> Losinj -->
Istrien --> Locarno --> Birrfeld

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Datum

Abflug

Landung

Flug

zeit

20. Aug. 2010

Birrfeld

Landshut

1:41

SMS von Dani Keller um 17:27 Uhr

Geplanter Flug nach Ancona mit Zoll- und Fuellstopp in Forli musste ich wegen einer Gewitterzelle
über Norditalien absagen. Deshalb musste ich leider einem Passagier absagen, der dort sein Auto
abhohlen musste. Mit meinem zweiten Passagier bin ich dann gegen Nordosten geflogen nach Landshut.
Nach der Ankunft des PC7 Teams im Birrfeld sind wir um 11:27 Uhr gestartet. Nach einem ruhigen Flug,
die Controller waren allesamt nicht gesprächig und Zürich Info war ausser Betrieb, landeten wir
nach 1:41 Stunden Flugzeit um 13:08 Uhr in Landshut, wo wir schon von der Polizei erwartet wurden.
Personenkontrolle wird in Deutschland noch ernst genommen. Nun fährt mein Passagier mit dem Zug
wieder nach hause, allerdings mit einer neuen Erfahrung im Gepäck. Mein erstes Weissbier hat auch
schon meinen Magen gefüllt :-).


Anflug auf Landshut


Landshut Flp.

21. Aug. 2010

Landshut

Maribor

2:00

SMS von von Dani Keller um 21:14 Uhr

2-ter Tag: Am Vorabend schönes Feuerwerk vom Hotelzimmer aus genossen. Nach einem
reichhaltigen Frühstück gings zum Flugplatz. Wetter über den Ostalpen gemäss Gafor Oskar.
Daher Flug nach Maribor geplant. Um 11:27 Uhr, wie am Vortag, in Landshut gestartet. Anfänglich
bei leichter Bewölkung wurde diese über Oesterreich immer dichter, so dass ich mich in den Voralpen
eher am Taleinschnitt orientierte, um dann in den Alpen on top zu steigen. d.h. auf 10`000 Fuss.
Beim Grenzpunkt zu Slowenien Radly hatte ich immer noch eine Höhe von 9`200 Fuss und dies bei
einer Restflugzeit von 14 Minuten! Zum Glück wurden die Wolken seltener, so dass ich einen
gleichmässigen Sinkflug absovieren konnte. Genau nach 2 Stunden Flugzeit landete ich auf der Piste 15
in Maribor. Bin wieder im Hotel Orel abgstiegen.


Ostalpen

..
Maribor Flp. Die HB-PAF kennt sich da ja bestens aus!!

22. Aug. 2010

Maribor

Osijek-Klisa

1:30

SMS von Dani und Gästebucheintrag von Annelise am 23.August 2010

3. Tag: Blauer Himmel und aggressive Sonnenstrahlen haben mich am Morgen schon früh geweckt, obwohl eigentlich Ausschlafen angesagt war. Denn erstens ist es Sonntag und zweitens öffnet mein heutiger Zielflugplatz erst um 14 Uhr! So blieb mir viel Zeit am Flugplatz Maribor, um mich mit allerlei nützlichen Informationen einzudecken. Da die berechnete Flugzeit 1:28 Stunden beträgt, plante ich den Start auf 10:40 UTC. Effektiv startete ich dann bereits um 10:34, dies weil zwei Maschinen im Anflug waren, liess mich der Tower noch vorgängig raus. Anfänglich gab es noch einige Wolken über mir, doch je mehr ich in kroatisches Gebiet eindrang, um so seltener wurden die Wolken, bis sie schliesslich ganz verschwanden. Viel Verkehr gab es nicht und so hätte ich die Flugroute Panonia 4 schon früh verlassen dürfen. Aber da ich schon so viel Zeit dafür investiert hatte, flog ich sie jetzt zu Ende. In Osijek-Klisa war nichts los. Vielleicht lag es daran, dass der Flugplatz erst 4 Minuten vor meiner Landung offiziell geöffnet hatte. Hatte ich mit der Zeit ja sauber hingekriegt. Genau 1:30 Stunden hatte der Flug gedauert. Der Service ist allerdings Spitzenklasse. Der Marshaller hatte mich nicht nur eingewiesen, sondern auch für alle 3 Räder Radschuhe hingepackt, 3 Betonklötze angeschleppt und befestigt und etwas das ich noch nie zuvor erlebt hatte ein Erdung für das Flugzeug als Blitzableiter angelegt! Während ich das Flugzeug nachttauglich machte, das was mir noch blieb, wurde Unterkunft und Transport bereits organisiert. Nur den Zoll musste ich noch selber machen. Nun geniesse ich die warmen Sonnenstrahlen in einem Restaurant am Fluss Drau.


Osijek-Klisa

 

23. Aug. 2010

Osijek-Klisa

Sarajevo

1:05

Webmaster abwesend bis 29. August 2010
(Nachtrag aus Gästebuch)

SMS von Daniund Gästebucheintrag von Annelise am 23.August 2010

4-ter Tag: Mit dem heutigen Tag ist ein weiterer weisser Fleck auf Europas Karte verschwunden. Aber fangen wir mit der Berichterstattung beim gestrigen Nachtessen an. Für einmal liess ich mich von den Aeusserlichkeiten leiten, d.h. Menukarte und Lage. Ein in der Drau verankertes Schiff zog mich magisch an. Das Essen schmeckte vorzüglich, ich hatte Mix-Grill mit grünem Salat. Für den Rückweg wählte ich wieder das Tram, fast wie in Zürich, nur dass die Trams hier steinalt sind. Heute Morgen war der Flugplatz Shuttle schon 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit da. Am Flugplatz ging es dann sehr speditiv weiter. Wie schon das letzte Mal erhielt ich wieder eine aktuelle ICAO Karte geschenkt! Die Aufgabe des Flugplanes bereitete keinerlei Probleme und so startete ich bereits um 10:30 Uhr auf der Piste 11. 20 Minuten später war es dann soweit. Beim Checkpunkt VIBOP flog ich in den Luftraum von Bosnien-Herzegowina. Anfänglich änderte sich landschaftlich wenig, d.h. es blieb vorerst flach und dünn besiedelt. Aber am Horizont sah man, dass sich das bald ändern wird. Am Funk ist es allerdings ab Beginn anders. Es gibt keine Info Frequenz. Seit dem Grenzpunkt lief der Funkverkehr über Sarajevo APP. Allerdings ist VFR-Fliegen in BIH wirklich einfach: Grenzpunkt - VOR - Zielflughafen. Wie bereits erwähnt wurde die Topographie dann anspruchsvoller, da ein Hügelzug dem andern folgt, wobei sie immer höher wurden, so dass ich kuzr vor dem Ziel auf 6'000 Fuss war. Da aper 5 Minuten später die Landung in Sarajevo anstand, gab es einen steilen Sinkflug. Nach 1:05 Stunden setzte ich den PAF auf bosnischen Boden auf. Am Handling gab es nichts auszusetzen. Bei der Hotelsuche ist man aber auf sich selber gestellt. Nun ich habe ein Hotel mittlerer Preisklasse genommen.


Flugplatz Sarajevo (Bosnien


Fluggastbrücke in Sarajevo nicht Piper tauglich


mein Hotel in Sarajevo

 24. Aug. 2010

Sarajevo

Brac

0:55

SMS von Dani und Gästebucheintrag von Annelise am 24.August 2010

5-ter Tag: Heute ist schwimmen im Meer angesagt. Doch bis es soweit ist, muss noch das bosnische Gebirge und das kroatische Küstengebirge überwunden werden. Glichen die Höhenzüge nördlich von Sarajevo klar den Voralpen, so war ich nicht sonderlich überrascht, als noch alte Schneefelder auszumachen waren. Aber drehen wir das Rad der Zeit bis zur Flugvorbereitung zurück. Da ich nicht wusste, wie speditiv die Bosniaken arbeiten, gab ich mir für den Abflug 1:15 Stunden Zeit. Meteo war schnell erledigt, nun wenn keine einzige Wolke auszumachen ist, nicht weiter erstaunlich. Flugplan war schnell erstellt, es gab ja auch nur einen Checkpunkt zwischen den beiden Flughäfen und das war der Grenzpunkt VELIT. Auch der kommerzielle Teil war zügig erledigt, wobei 46 Euro für Landung, Uebernachtung und Handling noch human berechnet ist. Nachdem die Boeing 737 der heimischen Fluggesellschaft den Standplatz verlassen hatte, haben wir den PAF auf den Platz vorgezogen. Um 10 Uhr hätte ich schon starten können. So musste ich halt noch eine halbe Stunde warten. Pünktlich auf die Minute hob ich um 10:30 Uhr von der Piste 30 ab. Zuerst ging es darum Höhe zu gewinnen bevor ich auf Kurs gehen konnte. Auf 7'000 Fuss war dann die Reiseflughöhe für den heutigen Tag erreicht. Diese galt es dann bis nach dem Ueberfliegen des Küstengebirges zu halten. Danach ging es im gemächlichen Sinkflug zum Anflug auf die Piste 22 von Brac. Nach 55 Minuten war das heutige Flugprogramm beendet. Es hat sich einiges getan auf dem Flugplatz Brac, seit ich das erste Mal hier war. Heute logiere ich in einer kleinen aber feinen Privatunterkunft. Hier wimmelt es nur so von Italienern. Aber es ist ja auch August! Meer ist glasklar und warm.


Bosnien&Herzegovina


kroatisches Küstengebirge


Bol auf Insel Brac

 25. Aug. 2010

Brac

Losinj

1:25

SMS von Dani und Gästebucheintrag von Annelise am 25.August 2010

6-ter Tag: Nach einem wunderbaren Aufenthalt in Bol auf der Insel Brac mit einem sehr freundlichen Gastgeber Ehepaar und einem leckeren Fisch zum Nachtessen ging es heute ein kleines Stück Richtung Heimat. Fast schon zur gewohnten Zeit erfolgte der Take-Off um 10:26 Uhr. Das Witzige an Brac ist, dass man kurz nach dem Start in den Sinkflug übergehen muss, um auf die Route Adria 1 zu gelangen, welche in dem Abschnitt eine max. Höhe von 1'500 Fuss aufweist, während der Flugplatz von Brac über 1'700 Fuss aufweist! Das Abfliegen der Route Adria 1 ist doch immer wieder ein fliegerisches Highlight:-). Inseln und das blaue Meer wechseln in bunter Reihenfolge ab. Um 11:51 Uhr oder nach 1:25 Stunden ging der ruhige aber traumhafte Flug auf der Insel Losinj zu Ende. Nun sitze ich hinter einem schönen kalten Bier und verfasse mein SMS. Bald steige ich in die Badehose und dann geht es wieder ab ins Meer.


Wasserschlange oder kroatisches Loch Ness

26. Aug. 2010

Losinj

Istrien

0:52

SMS von Dani und Gästebucheintrag von Annelise am 26.August 2010

7-ter Tag: Wieder ein kleiner Schritt näher an der Heimat. Nach einem schönen Aufenthalt in Losinj, wobei die Mücken meinen Aufenthalt auch sehr schätzten, wurde ich wieder pünktlich vom Airport Shuttle abgeholt. Die schweizerische Pünktlichkeit scheinen die Kroaten auch zu kennen und zu beherrschen. Bereits zum 2-ten Mal war ich dankbar für die geschenkte ICAO Karte von Kroatien. Das erste Mal gestern, da die Checkpunkte z.T. neue Namen erhielten, wobei meistens einfach eine 2 angehängt werden musste, d.h. aus V wurde V2. Heute war es anders, denn die Route westlich von Pula gibt es nicht mehr, obwohl auf der GPS-Karte von Italien Ausgabe 2010 diese noch sichtbar ist. Heute war der Take off bereits um 10:20 Uhr. Auf 2'500 Fuss ging es über die Insel Cres zurück auf das Festland von Kroatien, nämlich nach Istrien. Nachdem ich Porec passiert hatte, galt meine Aufmerksamkeit dem Campingplatz von Lanterna, wo ich mit unserer Tochter Isabelle und Sohn Marius vor knapp einem Monat in den Sommerferien war. Kurz danach erfolgte dann der Frequenzwechsel auf Portoroz APP. Anflug war dann von kroatischem Gebiet aus. Nach 52 Minuten ging die heutige Etappe zu Ende. Hotelreservation und Transport klappte wieder einwandfrei. Mein tägliches Schwimmen habe ich schon hinter mir, diesmal aber im hoteleigenen Meerwasser-Schwimmbad.


Faszination Kroatien

 

27. Aug. 2010

Istrien

Locarno

2:37

SMS von Dani und Gästebucheintrag von Annelise am 27.August 2010

8-ter Tag: Heute war der erste Tag, an welchem ich am Morgen noch nicht wusste, wo ich am Abend nächtigen würde. Dies lag einerseits daran, dass ich noch nicht genau wusste, wie weit die Kaltfront nördlich der Alpen für den Süden wetterwirksam ist und zweitens, ob Portoroz das VFR AIP der Schweiz hat. Beide Punkte waren für mich positiv und so plante ich einen Flug nach Locarno. Da die Vorbereitungen für diesen Flug etwas intensiver waren als sonst, hob ich heute erst um 11:15 Uhr von der Piste 15 ab. Zuerst ging es 20 Minuten auf 1'500 Fuss übers Meer nach Caorle und danach der bekannten Venedig Route nach Chioggia. Eigentlich eine entspannte Route, doch diesmal hatte es immer mal einige Wolkenfetzen, die einem zum Slalomfliegen zwangen, da ich nicht unter 1'500 Fuss fliegen wollte. Nach Chioggia ging es dann ins Landesinnere. Zwar wurde es jetzt besser mit den Wolken, dafür ging die Sicht zurück. Beides kann man in der Po Ebene wohl kaum haben. Ausser dass andauernd die Kontrollstelle wechselt und man ab und zu einen wirren Kurs bekommt, verlief der Flug bis zum VOR TREZZO ruhig. Dies blieb leider nicht so. Erstens steigt das Gelände leicht an und zweitens gab es wieder mehr tiefere Wolken. Nun erwies sich meine gewählte Flugroute als goldrichtig, nämlich südlich der Schweiz und nördlich von Milano-Malpensa zum Lago Maggiore nach Stresa zu fliegen und dann einfach dem See zu folgen. Um 13:52 Uhr bzw. nach 2:37 Stunden ging nicht nur der längste sondern auch der strengste Flug auf der Piste 08L zu Ende. Ein deutscher Fliegerkollege nahm mich dann in seinem BMW Cabriolet nach Locarno mit, wo ich mir dann ein Hotelzimmer organisierte.

28. Aug. 2010

Locarno

Birrfeld

2:07

Daniel aus Zürich schrieb am 28.August 2010 um 22:18 Uhr:

9-ter und letzter Tag:

Dass die Reise heute zu Ende gehen würde, war anhand der ersten Ausgabe des GAFOR's gar nicht anzunehmen, denn alle Alpenübergänge zeigten für die Zeit 06-12 UTC XXX. Auch der Wetterradar war alles andere als motivierend, waren doch über den ganzen Alpenbogen Niederschläge sichtbar und bis 2'000 Meter sogar als Schnee. Wäre da nicht der allgemeine Gebietswetterbericht gewesen, wäre ich wohl zurück nach Locarno gegangen. Für den Nachmittag war eine Wetterberuhigung angesagt und gegen Abend auch abklingende Niederschläge in den Alpen. Die zweite GAFOR Ausgabe brachte dann die erwartete Entspannung in den Westalpen und v.a. im Wallis. Mit DDD war die Simplon-Route jetzt eine valable Möglichkeit um die Alpen überqueren zu können. Danach musste allerdings das ganze Rhonetal bis zum Genfersee abgeflogen werden, da über die Berner Alpen weiterhin kein Durchkommen war. Eile war jedenfalls keine angesagt und so beschloss ich, zuerst im Restaurant zu Mittag zu essen. Da diese Variante etwas mehr als 2 Stunden benötigt, musste ich natürlich noch etwas AVGAS tanken, da ich ja am Vortag bereits 2,5 Stunden verbraucht hatte. Also beschloss ich noch 50 Liter nach zu tanken. Die METAR und TAFS von den verschiedenen Plätzen zeigten ebenfalls klar an, dass die Wetterberuhigung voranschreitet, war doch das METAR überall deutlich besser als das TAF für diese Zeit, von einer vorangegangenen Wettermeldung. Um 15:08 Uhr war es denn soweit, ich setzte volle Leistung und hob wenig später von der Piste 26R ab. Ganz sicher war ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht, da für die Alpensüdseite Nordwindturbulenzen prognostiziert waren. Auf der Höhe Maggiadelta waren diese dann auch ein erstes Mal spürbar, allerdings noch moderat. Ich beschloss dann bis Cannobbio dem Langensee zu folgen und so hinter dem Mt. Gridone im Windschatten Höhe zu sammeln. Diese Taktik ging auch auf, spürte ich die Nordwinde erst wieder als ich ins Seitental von Cannobbio einbog. Doch da hatte ich bereits die Minimalüberflughöhe für den Simplonpass erreicht. Um aber auf der sicheren Seite zu sein, beschloss ich den Steiglug fortzusetzen, v.a. da die Wolkenbasis deutlich höher lag. Zum Glück hatte ich den Flug zwischen Domodossola und Brig sehr kleinräumig geplant, damit ich alle Richtungsänderungen im GPS erfassen konnte. Dies half mir jetzt ungemein, denn genau der Taleinschnitt Richtung Simplonpass war natürlich durch einen tiefreichenden Wolkenvorhang verbaut gewesen. So folgte ich dem Tal in westlicher Richtung von Domodossola, um dann später durch einen niederigen Uebergang ins Simplontal einzuschwenken. Kurz vor Simplon-Dorf war ich dann wieder auf Kurs und auf einer Höhe von 8'500 Fuss ging es Richtung Simplonpass. Nun nahmen die Nordwinde spürbar zu und ich war froh etwas zusätzlich Höhe aufzuweisen, denn es fiel mir nicht leicht meine Flughöhe zu halten. Nach überflogener Passhöhe startete ich dann auch gleich mit dem Sinkflug, um wieder in ruhigere Flugzonen zu kommen. Auf 6'000 Fuss folgte ich dann dem Rhonetal Richtung Martigny. Der Transit von Sitten verlief reibungslos, obwohl ich nicht der Einzige war der offenbar diese Variante ins Auge fasste. Von Martigny bis zum Genfersee wurde es dann wieder etwas dunkler und leichter Regen begleitete mich auf diesem Teilstück. Von Vevey flog ich dann direkt Richtung Biel. Dies bei guten Bedingungen und dies auf 5'000 Fuss. Der Jurasüdfuss zeigte dann wieder ähnliche Verhaltensmuster, wie die Alpensudseite. Auch hier war ein klarer Wolkenstau auszumachen mit den entsprechenden Nordwinden. Allerdings natürlich lange nicht so heftig, wie in den Alpen. Da ich auf der Info-Frequenz mit hörte, merkte ich bald, dass die Flugbedingungen in den östlichen Landesteilen weitaus schlechter waren und eine Pilotin hatte zeitweise sogar die Orientierung verloren. Zum Glück konnte sie Zürich Info dank einem Transpondercode wieder auf Kurs bringen. Nach Oensingen bis ins Birrfeld verlief der restliche Flug dann schon fast so "langweilig" wie die Tage auf dem Balkan zuvor, wobei langweilig hier nicht negativ zu werten ist!

Um 17:15 Uhr ding eine schöne und ebenso interessante Reise zu Ende. Nach dem Abspritzen machte ich noch einen Trocknungsflug, um dann endgültig die Reise abzuschliessen. Einmal mehr hat sich bei dieser Reise gezeigt, dass sich der Balkan für VFR-Reisen sehr gut eignet, auch wenn man alleine unterwegs ist oder sollte ich sagen, gerade dann, schätzt man die Hilfsbereitschaft des Flughafenpersonals.

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