PAF-Fluggruppe

LSZF Birrfeld CH

 

 

 

Flugreise

Deutschland

 

 

1. - 7. Mai. 2011

  

Piloten:
Dani Keller

Passagier:  Tocher Angelina

 

 Route & Zwischenlandungen: 

Birrfeld --> Nordhorn-Lingen --> Borkum --> Norderney --> Langeoog --> Wangerooge -->

--> St. Michaelisdonn --> Allendorf/Eder -->Birrfeld

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Datum

Abflug

Landung

Flug

zeit

1. Mai 2011

Birrfeld

Nordhorn-Lingen

Nordhorn-Lingen

Borkum

3:02

0:43

 

Daniel aus Borkum schrieb am 3.Mai 2011 um 10:20 Uhr:

Am Tag der Arbeit 1.5.2011 flog ich zusammen mi meiner Tocher Angelina um 12:20 Uhr in Richtung Schwarzwald. Nach anfänglich vielen Wolken und einer max. Flughöhe von 4200 Fuss ging es via das Funkfeuer Karlsruhe, Cola und Hamm nach Nordhorn-Lingen zum Zollstopp. Für diese Strecke benötigte der PAF oder "Paffi" wie meine Tochter Angelina in nennt 3 Stunden und 2 Minuten.
Bei mitlerweilen fast wolkenlosem Himmel ging es dann in 43 Minuten weiter nach Borkum.

 

2. Mai 2011

Borkum

 

 

Hier verbrachen wir zwei Nächte im Dünenhotel, welches gleich beim Flughafen von Borkum liegt. Den gestrigen flugfreien Tag verbrachten wir mit Kleinbahnfahren, Baden im Gezeiten-Erlebnisbad, Velofahren nach Ostland und zum Sonnenuntergang an den Nordstrand.


Borkum Duenenhotel

3. Mai 2011

Borkum

Norderney

 

0:13

 

Heute planen wir weiter nach Norderney zu fliegen zum nächsten Nightstop. Norderney ist auch bekannt als die Partyinsel (gemäss dem Hotelier vom Dünenhotel).

Leider scheint ein freier Internetzugang auf deutschen Flugplätzen noch nicht zur Standardausrüstung zu zählen. Nun, der Flug nach Norderney dauerte ganze 13 Minuten und so haben wir unser Tagesziel auch bereits am Vormittag erreicht. Diesmal hatten wir ein Zimmer mit Meerblick und so konnten wir draussen die Schiffe und den Sonnenuntergang vom Zimmer aus geniessen. Auch hat das Hotel Waterkant ein eigenes Meerwasser Schwimmbad, so dass wir auch an unserem 2-ten Aufenthaltsort zum Schwimmen kamen.


Norderney Flp

4. Mai 2011

Norderney

Langeoog

Langeoog

Wangerooge

0:07

0:11

 

Daniel aus Zürich schrieb am 7.Mai 2011 um 19:33 Uhr:

Am Mittwoch standen dann zwei Etappen auf dem Programm. Der Vormittagsflug brachte uns in 7 Minuten nach Langeoog und am Nachmittag, nachdem die Mittagspause vorbei war, stand der Weiterflug nach Wangerooge auf dem Programm, der mit 11 Minuten auch nicht viel länger war. Dafür aber mit einem Querwind von 12-14 Knoten aufwartete. Erstaunlicherweise stellte mich diese Bedingungen vor keine grösseren Probleme und es resultierte daraus die schönste Landung seit langem. Meine Tochter hatte nicht mal gemerkt als wir aufgesetzt hatten, denn sie fragte mich unmittelbar nach der Landung, ob wir denn schon wieder unten seien. Die Lady am Check-In war sehr hilfsbereit und hatte uns eine presiwerte aber sehr gute Unterkunft im Zentrum organisiert (Hotel Hanken). Wir hatten dann dort auch gleich unser Nachtessen eingenommen. Am Nachbarstisch war ein 3-monate altes Baby, dass die ganze Zeit mit meiner Tochter geschäckert hatte.


Wangerooge

5.Mai 2011

Wangerooge

St. Michaelisdonn

 

Donnerstagmorgen hiess es dann Abschied nehmen von den ostfriesischen Inseln und in 28 Minuten, mehrheitlich über dem Meer, weshalb wir auch die Schwimmwesten anzogen. Ueber dem Meer war dann mein Passagier sehr ruhig und für einmal musste ich sie nicht immer zur Ruhe auffordern, wenn ich einen Funkspruch absetzen musste. Das Meer hatte doch eine etwas beunruhigende Wirkung auf Angelina, dies obwohl ich eine respektable Flughöhe von 3'500 Fuss wählte. Nun, sie hat es überstanden und kaum war wieder Land unter uns, find das Mundwerk wieder an zu laufen. Etappenziel war für diesen Tag St. Michaelisdonn, welches in der Nähe von Brunsbüttel liegt, wo der Nord-Ostsee-Kanal von der Elbe abzweigt. Kein Wunder, dass wir einige Stunden am Kanal, der Schleusen und der Elbe verbrachten und den Schiffen zu schauten. Uebernachtet hatten wir dann auch sinnigerweise im Schleusenhotel. Preiswert, zentral gelegen, dennoch ruhig und einem sehr guten Frühstücksbuffet.

Zum Glück hatten wir bereits am Vortag getankt, denn so konnte mir der diensthabende Flugplatzmitarbeiter sagen, dass sein Kartenleser defekt ist und ich die Dienstleistungen bar bezahlen müsse. So konnte ich dann die entsprechende Summe am EC-Automat in Brunsbüttel rauslassen. Interessant sind in Deutschland die Benzinpreise. In Borkum kam ich mit einem Literpreis von 1,99 Euro für AVGAS geradezu sensationell günstig weg, in St. Michaelisdonn hätte ich schon 2,70 Euro bezahlt. Nun, da er auch MOGAS hatte, entschied ich mich dafür und kam so mit einem Literpreis von 1,97 Euro ebenfalls sehr gut weg.


Brunsbüttel Elbe & Nord-Ostsee-Kanal

6. Mai 2011

St. Michaelisdonn

Allendorf/Eder

2:00

 

Freitag und Samstag war dann für die Rückreise vorgesehen. Da Angelina die erste Etappe nach Nordhorn nicht so gut bekam und zu einer Uebelkeitstüte greifen musste, beschloss ich die Rückreise in zwei etwa gleich lange Etappen aufzuteilen. So resultierte als Uebernachtungsort der Flugplatz Allendorf/Eder (2 Stunden Flugzeit), der sogar IFR-tauglich ist und natürlich über Zoll verfügt. Der Wirt hatte uns dann auch vom Flugplatz abgeholt und seine Frau brachte uns am Morgen wieder auf den Flugplatz. Das Dorf in dem sich das Berghotel Waidmannsheil befand, Dodenau, ist ein richtiges Kaff, aber dafür verfügt das Hotel über einige Unterhaltungsmöglichkeiten (Schwimmbad, Sauna, Kegelbahn) und so wurde es uns auch hier nicht langweilig. Ausserdem ist das Essen währschaft und sehr gut, leider nichts für meine Linie.


Allendorf/Eder Flp

 

7. Mai 2011

Allendorf/Eder

Birrfeld

2:20

 

Daniel aus Zürich schrieb am 7.Mai 2011 um 18:39 Uhr:

Heute nun stand der Rückflug in die Schweiz auf dem Programm. Internet, wie bereits erwähnt, auf dem Flugplatz Fehlanzeige. Zum Glück hatte die Wirtin des Flugplatzrestaurant einen PC mit Internetanschluss und so konnte ich die Zollanmeldung damit erstellen. Zum Glück hatten sie im Tower wenigstens Telefon, so dass ich die Ankunft im Birrfeld durchgeben konnte. Nach 2 Stunden 20 Minuten ging meine erste Maireise zu Ende.

"Paffy", wie meine Tochter unser Flugzeug liebevoll nennt, steht wieder im
Hangar auf dem Flugplatz Birrfeld. Eine schöne und interessante Reise nahm
heute um 14:17 Uhr ein Ende. Für einmal war das Wetter kein Thema auf
dieser Reise, vielleicht abgesehen von der Windstärke auf den ostfriesischen Inseln.

Insgesamt kam ich bei dieser Reise auf eine totale Flugzeit von 9 Stunden 10 Minuten.

 

 

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