PAF-Fluggruppe

LSZF Birrfeld CH

 

 

 

 

Fliegen in den USA

 

7. Mai - 4. Juni 2013

  

Heiri hat betr. Miete einer von FL Aviation Center in Tallahassee (Florida),

Kontakt aufgenommen und unsere Unterlagen geschickt.

Diese kleine Flugschule hat neben 2 Cessna auch eine PA-28 (siehe homepage www.flaviationcenter.com).

Am Donnerstag haben wir dort um 10 Uhr unsern ersten Termin (Administration, ev. Checkflug).

Morgen 10:30 geht unser Flug Delta-0067 ab Zürich nach Atlanta.

Dort werden wir mit einem Mietwagen nach Moultrie, GA fahren und uns einrichten.

Moultrie liegt im Staat Georgia ca. 90 km nordöstlich von Tallahassee, der Hauptstadt von Florida.

 

Piloten:
Fredy & Heiri

 

Flugzeug: Piper PA-28-161..//..N153SM

 

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USA Flight Map
....,zum vergrössern auf auf Karte klicken
und gewünschte Ansicht wählen

 

 

 

Flugroute unten: von rechts nach links --> KTLH Tallahassee--> KMOB Mobile Regional--> KHEZ Natchez 3:59h -->

KHEZ Natchez--> KCLL Easterwood--> T82 Fredericksburg 4.41h -->

T82 Fredericksburg--> KFST Fort Stockton--> KELP El Paso --> 4:26h

KELP El Paso--> KTUS Tucson --> 3:00h

KTUS Tucson--> KMYF San Diego Montgomery Field --> 3:43h

Flugzeit: Tallahassee ---> San Diego Montgomery Field 19:49h

 

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Flugroute oben: von lnks nach rechts --> KMYF San Diego Montgomery Field -->KGCN Gran Canyon --> 4:17h

KGCN Gran Canyon--> KAEG Albuquerque Double Eagle --> 2:42

KAEG Albuquerque Double Eagle -->KTDW Amarillo Tradewind --> 2:33

KTDW Amarillo Tradewind --> KRVS Tulsa Riverside --> 2:36

KRVS Tulsa Riverside --> KARG Walnut Ridge --> 2:11

KARG Walnut Ridge --> KJWN Nashville Tune -->1:48

KJWN Nashville Tune --> KANB Anniston --> 1:40

KANB Anniston --> KTLH Tallahassee -->2:04

 

--- Total reine Flugzeit KTLH Tallahassee --> KMYF San Diego Montgomery Field --> KTLH Tallahassee 39:40h, Total Motorenzähler 39,1 Std,

--- Durschnittlicher Benzin-Verbrauch 7,5 Gal / Std. (optimale Mixereinstellung, warme Aussenluft, gute Flughöhen) 

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Datum

Abflug

7.Mai. 2013

Flug in die USA

Atlanta

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Mit Delta-67 flogen wir 09:30 von Zürich weg und landeten um 2:35 pm in Atlanta (Zeitunterschied 6 Std). Vor dem Einwanderungsschalter mussten wir 45Min. Schlange stehen, bis unsere Finerabdrücke und ein Foto gemacht werden konnten.

Mit dem Mietwagen ging es danach südwärts bei herrlichem Wetter nach Moultrie. Wir fuhren direkt zu Mike und Camilla, wo wir herzlich begrüsst wurden. Zum Apéro kam auch Linienpilot Bobby herüber und berichtete von einem Testflug einer leeren Linienmaschine. Die Steigleistung von 5'500 Fuss/Min. hat ihn sehr beeindruckt. Danach gabs ein feines Dinner und späte Rückkehr in Heiri's Häuschen.

 


Haus von Heiri

8. Mai. 2013

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Wir fahren das Mietauto zum Flughafen Albany. Auf dem Heimweg gilt es für die nächsten Tage einzukaufen. Abends sind wir wieder bei Mike zum essen. Morgen werden wir dann nach Tallahassee fahren und uns ums Mietflugzeug kümmern inkl. Einführung und Checkflug.

 

9. Mai 2013

 .Tallahassee.

Tallahassee.

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9.5.2013 Checkflug mit N153SM -- engine troubles !!

Frühe Tagwache, Frühstück und 8:20 Abfahrt im Nebel nach Tallahassee. Unterwegs ruft uns Chief Pilot Jason an. Wir müssen uns nicht beeilen für das Meeting mit ihm um 10 Uhr, denn auf dem Flughafen liegt tiefer Nebel.

Nach der Ankunft werden die nötigen Formulare ausgetauscht und Ausweise kopiert für die Akten. Dann geht es zum ersten Thema "Lufträume und Spezielles auf der Karte". Beim Thema Flugzeug notiere ich mit die Geschweindigkeiten für "best climb" und "best glide". Mit dem Blick in die technischen Akten sehen wir, dass der Motor getauscht wurde und wann die letzten Kontrollen und Arbeiten durchgeführt wurden am Piper Warrior N153SM (PA-28-161).


Piper PA 28-161 ....N153SM

Nun geht's zum Flugzeug: Aussenchecks gemäss der vorliegenden Liste. Einzelne Dinge sind anders als bei den uns bekannten Piper. Im Flugzeug werden einzelne Instrumente, wie z.Bsp. Autopilot, GPS Garmin 430 und die Aufschaltanlage erläutert. Kurz wird auch über den Ablauf der Funk-Kontakte und dem Trainingsraum West gesprochen. Wir erfahren, dass auf diesem Grossfllughafen (Class C) aber sehr wenig Verkehr herrscht und dass die Fluglotsen in Ausbildung hier ihr Praktikum machen.

Heiri kommt als erster zum Fliegen: Wetter (ATIS) abhören, Taxi-Clearence einholen, dann Start auf Piste 36 und auf der Departure-Frequenz hinaus zum Trainingsraum West auf 2500 Fuss steigen. Unterwegs wird noch kurz das GPS demonstriert. Unsere Aufnahmefähigkeit ist hier oben aber doch beschränkt und wir werden erst mal das Benutzerhandbuch zu studieren haben. Instruktor Jason lässt Heiri Langsamflug bis zum Strömungsabariss fliegen und danach das gleiche noch mit Vollleistung. Neben Richtungswechseln und engen Kurven links und rechts rum gibts auf dem Rückflug noch eine Notlandeübung. Auf dem bewaldeten Untergrund stehen nur wenige Lichtungen zur Auswahl. Kurz vor dem Aufsetzen auf einer Weide wird durchgestartet. Zurück beim Flugplatz sind noch ein paar Landungen zu absolvieren. Seine erste war die beste !!

Auf dem Vorfeld wechseln wir die Plätze. Ich stelle erst mal die Lautstärke an den Funkgeräten lauter ein und mache mich mit den Einstellungen vertraut. Am Funk merke ich, dass mir unser Rufzeichen N153SM noch nicht in den Ohren sitzt. Die Aufrufe vom Tower muss anfänglich Jason selber beantworten. Nur wenige Jets bewegen sich auf dem Platz mit den zwei langen Pisten (2100m und 2400m). ..und das steht und da einfach zur Verfügung (Landegebühr: gratis)!! Ich mache drei Landungen und rolle dann zurück zum Parkplatz.

Wir sind zufrieden mit dem Gelernten und Jason findet uns für tauglich, nun mit seinem Flugzeug allein auf Reisen zu gehen. Nach diesen insgesamt 4 intensiven Stunden fahren wir ins Steakhouse Longhorn und geniessen ein 11 Unzen schweres New York Strip Steak.


New York Strip Steak

Kurz nach der Abfahrt streikt an unserm Auto der Motor. "Engine failure" hiesse das bei Flugzeugen! Zum Glück passiert das bei Flugzeugen äusserst selten. Kurz vor dem Rotlicht kann mich Heiri auf die nächste Einfahrt zu einem Markt schieben. Wir rufen Mike an. Er schickt uns zurück ins "Longhorn" zum Bier, ist nach einer Stunde da und bringt uns heim. Mechaniker werden sich dann ums Auto kümmern. Für uns hat er bereits das Auto von Onkel Robert bereit gestellt. Da sind wir sehr froh, denn in USA geht ohne Auto fast gar nichts.

 

10. Mai 2013

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Mit einem gemütlichen Frühstück starten wir in den heutigen Tag. Auf einem Marsch in der Umgebung finden wir von 4 Caches allerdings nur deren zwei. Für die übrigen müssen wir nochmals suchen gehn. Am Mittag gibt es Erdbeeren mit Yoghurt. Nachmittags besuchen wir Onkel Robert im Altersheim und danken, dass wir sein Auto benützen dürfen. Er liebt die mitgebrachten Schoggeli sehr. Zum Nachtessen wird Frieda zu uns kommen. Es wird Pasta Italiana à la Heiri und Salat geben.


Pasta Italiana à la Heiri und Salat

11. Mai 2013

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Heute ist ein Ferientag ohne Programm:

Spätes Frühstück, Marsch in der Umgebung bei warmen 30° C und viel Sonne, zum Zvieri Glace à la "Blizzard" bei Dairy Queen.

Da wir ab Dienstag 14.5. unser Flugzeug für 15 Tage haben werden, beginnen wir mit nähern Planungsarbeiten. Wir Optimisten (!!) machen uns sogar schon mit den Bedingungen in der "Grand Canyon special flight rules area" vertraut. Das Wetter in den nächsten Tag wird auf einer West-Route hochdruckbestimmt mit wenigen Regenfronten sein. Das ist eine gute Ausgangslage und wir hoffen, dass es so bleiben wird.

12. Mai 2013

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Frühes Morgenessen, danach holt uns Frida mit ihrem neuen Nissan (Hybrid) ab. Unterwegs holen wir noch Rachel ab und besuchen Frida's Mann Tom in der Rehabilitationsklinik in Lake City (FL). Hier ist der Himmel bedeckt und wird erst am Mittag klar und sonnig. Ein feines Mittagessen geniessen wir zusammen. Nach 14 Uhr gehts heim. Nun steht noch ein Marsch vor uns. Fit sein ist gefragt.

13. Mai 2013

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Der letzte Tag vor unserer Flugreise gilt verschiedenen Vorbereitungen:

Nach dem frühen Nachschauen von Heiri, was die Börse macht, gibts Frühstück. Wäsche waschen und zum Trocknen aufhängen ist sinnvoll. Der kühle Morgen (nur 17°C) lädt zum Vormittagsmarsch ein. Nach dem Mittagessen beginnen wir mit der Planung des ersten Reisetages. Die Wetterprognosen sind weiter sehr gut. Nur eine kleine Störung wird uns auf der Reise nach Westen am Mittwoch oder Donnerstag treffen. Um 16 Uhr fahren wir zu Julie hinaus (Haus am See). Nach dem Einkauf gibts ein kleinens Nachtessen. Mit weitern Planarbeiten und einpacken klingt der Abend aus.

14. Mai 2013

KTLH Tallahassee

 

 

KMOB Mobile Regional

KMOB Mobile Regional

 

 

KHEZ Natchez

2:11

 

 

1:48

 

Früh am Morgen brechen wir auf zum Flughafen Tallahassee. Die verbleibenden Formalitäten bei FL-Aviation sind kurz und schon beladen wir die N153SM. Noch etwas zaghaft geht es am Funk zu, denn auf das Rufzeichen "Cherokee 153SM" sind unsere Ohren noch nicht fixiert. Auf 4500 Fuss geht es wie geplant ohne Umwege unter Begleitung von diversen Funkstellen westwärts. Mit dem neuen GPS Garmin 430 sind wir rasch auch praktisch vertraut und schätzen die Möglichkeiten sehr. Heiri's iPad leistet parallel zu Karte seine Dienste inkl. praktischer Zoom-Funktion. Die Karte könnte man bald beiseite lassen...!

Nach der Zwischenlandung auf Mobile Regional mit auftanken und verpflegen gehts bald wieder in die Luft und weiter nach Westen. Das Land ist sehr sehr flach, meist bewaldet und leichter Dunst und zeitweise Rauch verdecken eine Horizontllinie. Die Controller reichen uns laufend weiter und wir brauchen uns nur mit "Cherokee 153SM level 4500 feet" zu melden. Wir landen wir auf dem "kleinen" Flugplatz von Natchez (Pisten 5'000 und 6'500 Fuss lang!), tanken voll und fixieren das Flugzeug am Boden. Landetaxen und Nachtparking kennt man auch hier nicht.


Flughafen Tallahassee

Per Hotelbus fahren wir zum Hotel "Isle of Capri", machen uns frisch. Das Abendessen werden wir oben auf dem Boot auf dem Fluss geniessen. Ob die Spesen mit einem Game im Casiono aufgebessert werden, ist noch offen.

 

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Hotel "Isle of Capri" in Natchez-----------------------------------Isle of Capri w MS River Brige - Natchez

For our non-German-speaking friends:

The first day of our airplane trip to the West takes us to the Mighty Mississippi. After a stopover at class C airport Mobile Regional, we arrive at Natchez as planned. It is of course sheer coincidence that our hotel has its own gambling casino boat (and a free shuttle bus that takes us there and back). Follow our blog to find out whether we will be stuck here or not ;-)

 

 
KTLH Tallahassee--> KMOB Mobile Regional--> KHEZ Natchez

 

15. Mai 2013

.."Kulturtag" in Natchez

."Kulturtag" in Natchez

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"Kulturtag" in Natchez

Der gestrige Besuch auf dem Casino-Boot hat uns nicht zum spielen animiert. Das Essen dort war "Pflichtkonsum".

Das Wetter ist Richtung Westen sieht für heute nicht gut aus. Im Norden wird es in den nächsten Tagen nicht besser sein. Darum entscheiden wir uns, für einen weitern Tag in Natchez zu bleiben. Das nennen wir dann jeweils "Kulturtag". Nach dem frühen Frühstück möchten wir auf die Brücke über den Mississippi marschieren. Aber wir sind ja in den USA, und da ist für Nicht-Autofahrer meist nichts vorgesehen. Also müssen wir umkehren und das Bauwerk von ferne betrachten. Im Visitor Center schauen wir uns einen Film über die Stadt und ihre Geschichte an und erfahren in der Ausstellung vieles über Sklaverei, Sezessionskrieg, Baumwollanbau etc.

Auf dem Rundgang durch die Stadt sehen wir die bekanntesten älteren Häuser. Die prunkvolleren wurden von reichen Baumwoll-Produzenten und später -Händlern erbaut. Wir besuchen das vom befreiten Sklaven William Johnson bewohnte Haus. Er selber hielt auch Sklaven!! Zu Mittag essen wir in der Pearl Street Pasta feine Scampi mit Nudeln (empfehlenswert) und einen hier typischen Dessert (Bread Pudding). Unterwegs spricht uns der Geologe Armando Ricci vor seinem Büro an. Er ist weit herum gereist und zeigt und ins seinem Büro verschiedene Erinnerungsstücke aus aller Welt (Fotos, Steine, etc.). Er erklärt uns auch, dass die viereckigen kleinen steinigen Felder in den Wäldern, die wir auf dem Flug hierher gesehen haben, einzelne Bohrplätze sind, wo nach Oel gebohrt wird. Er ist in diesem Geschäft tätig und rechnet bei jeder achten Bohrung mit einem Treffer. Wir tauschen unsere Visitenkarten aus und freuen uns sehr über dieses spontane Gespräch.

Zurück im Hotel zeigen die Wetterkarten für morgen Nachmittag Besserung im Westen und bleibendes Schlechtwetter im Norden. Wir werden ja sehen, ob wir morgen weiter fliegen können.

 

This morning, the forcast was showing bad weather coming in from the West. A detour around the bad weather is not possible either. Therefore, we decide to wait and insert a "culture day" between flying days. Natchez has shown to be really interesting. An closer look at the visitor center and long walks around the old part of the town has given us a comprehensive impression of how the early settlers, cotton planters and merchants developed this area. Natchez is worth a trip.

Lunch at the Pearl Street Pasta restaurant has been a pleasant surprise: The shrimp pasta dish followed by a (split) bread pudding were both excellent -- and the day ain't over yet, supper still being ahead of us.

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Brücke über den Mississippi mit Casino-Boot-------Dieser Zahnarzt in Natchez hat ein einprägsames Schild und den entsprechenden Namen "Borum"

 
Stanton Hall: mit dem Gebäude stellt der Besitzer seinen Reichtum zur Schau

16. Mai 2013

KHEZ Natchez

 

 

KCLL Easterwood

KCLL Easterwood

 

 

T82 Fredericksburg

3:08

 

 

1:33

 

Nach intensiver erfolgreicher Suche im Hotelzimmer nach dem neuen Zigaretten-Anschluss-Stück für den iPad werden wir mit dem Shuttlebus vom Hotel auf den Flugplatz gefahren. Neben dem komfortablen GPS Garmin-430 im Flugzeug ist der iPad mit allen aktuellen Karten, Frequenzen und eigenem GPS für unsere Planung und Flugdurchführung ein unentbehrliches, zentrales Element. In Verbindung mit dem Internet (z.B. auf dem Flugplatz) kann auf die Karte mit der geplanten Route auch die Niederschlagskarte eingeblendet werden, sowie aktuelle Wetterinfos (METAR und TAF) direkt in der Karte angezeigt werden

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........................GPS Garmin 430

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iPad

Die Niederschläge haben sich auf der geplanten Route verzogen und die Gewitter liegen nödlicher. So starten wir 11:22 bei guten Bedingungen und fliegen auf 4500 Fuss nach Westen. Bald stellen wir eine über 10 Knoten starke Gegenwindkomponente fest. Hier oben über einzelnen Cummuli wäre es zwar bequem, aber etwas langsam. So sinken wir auf 2500 Fuss unter die Wölklein und haben weniger Windeinfluss. Dafür sorgt die Wärme für holprige Bedingungen (Feldweg!!). Oben verdichten sich die Wolken und einzelne kleine Schauer waschen die Piper sauber. Nach 3:08h landen wir auf dem Flugplatz Easterwood.

Auf dem iPad sehen wir für den Weiterflug gutes Wetter und sind 15:47 wieder in der Luft. Beim Flug nördlich am Flughafen Austin vorbei ist der Controller voll beschäftigt mit Anweisungen für Instrumentenanflüge. Er erledigt diese in sehr hohem Tempo und hat bald kein Interesse mehr an uns. Die Wolkendecke über uns hat sich weitgehend aufgelöst wie wir um 17:30 in Fredericksburg landen.

Hierher kamen wir mit dem Wunsch, im Hangar-Hotel zu übernachten. Eine Hochzeitsgesellschaft hat dieses aber heute voll belegt. Uns bleibt nur ein Bier im "Officers Club" (Bar). Per Taxi gehts zum Best Western Hotel in der Stadt. Hier werden wir sehr freundlich begrüsst. Das empfohlene Country Fried Steak bei Andy's schmeckt uns. Zurück im Hotel machen wir die Vorbereitungen für den morgigen Tag. Der Pazifik (San Diego) scheint in Griffnähe zu rücken.

KHEZ Natchez --> KCLL Easterwood--> T82 Fredericksburg

The second flying day took us from Natches, MS, to Fredericksburg, TX. The weather did allow us to fly, but is was not much fun: Higher up the headwind would have slowed us to much. So we had to fly at only 2500 feet below the scattered clouds, which meant a lot of turbulence. Unfortunately, the "Hangar Hotel" at Fredericksburg airport, which was the reason why we selected this town as a stopover, was fully booked due to a wedding party ... we only had a beer at the bar and then went to a Best Western Hotel in town. Supper introduced us to one of the favorite local dishes: "Chicken Fried Steak", also called "Country Fried Steak", because it is actually beef -- a round steak killed twice, I guess, and then battered and fried. Anyway, we made it almost halfway across the country in just two days. The Pacific Ocean seems to come within reach.

  
Hangar Hotel

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Officers Club-------------------------------------------------------Country Fried

 

17. Mai 2013

T82 Fredericksburg

 

 

KFST Fort Stockton

KFST Fort Stockton

 

 

KELP El Paso

2:20

 

 

2:06

 

Der Taxifahrer berichtet auf dem Weg zum Flughafen von seinen Hagelschäden am Auto (viele Dellen im Dach, beide Aussenspiegel versplittert). Mehr als tennisballgrosse Hagelkörner seien beim Tornado am Mittwoch hier runtergegangen. Wir haben also richtig entschieden, am Mittwoch nicht in diese heisse Suppe zu fliegen.

Die Dame beim Flugplatzbetreiber (FBO) ist aus Hamburg und erzählt viel von der Touristenstadt Fredericksberg. Es gibt einen exclusiven Golfclub (Jahresbeitrag über 100'000$), schöne Hügel laden zu Ausflügen in die Natur, Jagdreviere begeisern Jäger. Bei ca. 14'000 Einwohnern gibt es 14'000 Gästebetten, die gut gebucht sind. Der Flug nach Fort Stockton verläuft ruhig bei sehr guten Bedingungen.

In Fort Stockton hilft man uns die automatische Tankstelle zu bedienen bei 36°C an der Sonne. Wir geraten in interessante Gespräche auf Englisch und auch Französisch. Die Fluglehrerin gibt uns gerne Auskünfe und Tips. 15:22 gehts wieder in die Luft. Die Geräusche nach dem Start waren ungewohnt laut, da wir vergessen hatten unsere Türe oben zu verriegeln. So komme ich nochmals zu einer Landung und erneutem Start auf der kürzern Piste 03 (nur 1300m lang, aber optimal gegen den Wind). Wir steigen auf 6500 Fuss und bekommen die Thermik vom erhitzten Land intensiv zu spüren. Stets muss ich weiteres steigen verhindern oder gegen absinken agieren. Es ist echte Arbeit gefordert, ähnlich wie damals bei Otto's Anflug auf Hamburg. Auf El Paso zu können wir direkt die Piste 26L anfliegen und erhalten schon 12 Meilen vor der Piste das "clear to land". Die Helfer auf dem Parkplatz fragen nach unserm Bedarf und organisieren Hotel und Transport für uns. Im Büro entspannen sich interessante Gespräche und wir kaufen für den Weiterflug einige Flugkarten ein. Hier merken wir, dass wir in die Zeitzone "Mountain time" eingeflogen sind und damit eine Stunde Zeit gewonnen haben (Differenz zur Schweiz ist nun 8 Std.).

Das Hotel Chase Suites bietet uns in einem der kleinen Pavillons ein zweistöckiges Appartement mit Küche, 2 Schlafzimmern, 2 Bädern, 3 Fernsehern und Cheminé für nur 80$ an. Wir widmen uns der Planung für morgen mit Ziel San Diego am Pazifik !!! In der Nähe gibts beim "Cattle Baron" ein wohlverdientes und köstlich mundendes Prime Rib, natürlich mit viel Salat vom Buffet.

 

T82 Fredericksburg--> KFST Fort Stockton--> KELP El Paso

 

The taxi driver in Fredericksburg told us about a hail storm that went through just a couple of days ago: Ice "pellets" the size of a baseball! His car has 100 or so dents and broken mirrors. Maybe it was a good idea to wait an extra day in Natchez ... We learned about the dominant German heritage of Fredericksburg and its tourist business: population 14000, number of guest beds 14000.

We made two legs again between Fredericksburg and the day's final destination, El Paso. The stopover in Fort Stockton was eventful: First of all, I made a terrible landing, maybe the worst in my "career", so bad that I feared to have damaged the landing gear. But everything turned out to be okay. An interesting detail: when we listened to the weather approaching Fort Stockton, they reported a temperature of 36°C and a dew point of minus (!) 3°C, density altitude was over 6000 feet (at a field elevation of 3000 feet). After interesting conversations with the very few people at the airport, we departed for the second leg and noticed an unusually high noise level in the cabin. Well, we had forgotten to secure the door. So we turned back, landed, locked the door firmly and then made it to El Paso without further "events". The approach and landing in El Paso (a class C airport, I might add) went smoother than you would believe. We were still 12 nautical miles from the Airport when APPROACH handed us over to the tower. The tower came back in the initial contact: "Cherokee one fife tree sierra mike, continue straight in, cleared to land runway two six left". Can't be easier.

The reception at the FBO was great: the line man made a reservation for a hotel nearby before we had all the bags taken out of the airplane. The "Chase Suites" gave us a suite with two queen bed rooms, a kitchenette and a den, 3 TV sets, and more for $80. No complaints. Right next door we found the "Cattle Baron" restaurant. Guess what we had for supper. No, no tex-mex food. Fredy had his first slice of prime rib ever, I had a ribeye steak. Yummy.

Our plans for tomorrow are ambitious: Leg 1 from El Paso to Tucson, leg 2 from Tucson to San Diego. My cousin Heiri Obrist will pick us up at Montgomery Field (KMYF). Time to hit the sack.

 
Oelbohrstellen in Texas

 
Hotel Chase Suites in El Paso
Was wie ein gemauerter Pavillon aussieht, ist echt amerikanisch:
Holzbau verschalt mit Sperrholz, auf die ein Verputz aufgetragen ist. Die Verschalung endet 5cm über dem Boden !!

 

18. Mai 2013

KELP El Paso

 

 

KTUS Tucson

 

KTUS Tucson

 

 

KMYF San Diego Montgomery Field

3:00

 

 

3:43

 

Heute. 18.5. um 17:50 (US Mountain time) haben wir ein grosses Ziel erreicht: San Diego am Pazifischen Ozean.
Von Heiri's Cousin sind wir sehr freundlich empfangen worden.
Für zwei Nächte wollen wir hier bleiben und sind im Crowne Plaza komfortabel untergebracht (Zi.1724).
Wir sind schon etwas müde und werden den Tagesbericht morgen an Otto senden (Zeitunterschied ist nun 9h).

Mit den besten Grüssen aus dem kühlen (ca. 17°C) San Diego

 

Wir starten heute schon früh, bei klarem Himmel und auf 6500 Fuss über die ersten Berge. Unter uns ist die Landschaft sehr karg, teilweise fast Wüste. Heiri hat wieder viel Arbeit, den Flieger auf konstanter Höhe zu halten (Kampf gegen die thermischen Auf- und Abwinde --- das nennen wir Otto-Syndrom).

Nach speditiver Abwicklung geht es 14:07 weiter. Allerdings habe wir festgestellt, dass weder Tucson, noch San Diego in der GPS-Datenbank enthalten sind. Wir setzten dafür das nächstgelegene VOR in die Flugroute ein. Der Squelsch bei unserm Funkgerät-2 funktioniert nicht mehr (Die Benutzung wird dadurch sehr mühsam. Hier ist die Landschaft einsam. Heiri überprüft laufend, dass wir ja nicht zu nahe an die Grenze zu Mexiko kommen. Unser Flug verläuft da immer korrekt auf einem Airway. Nur bei Richtungswechseln kürzen wir die Ecken ein wenig ab. Die Aufmerksamkeit gilt auch dem Benzin-Bedarf. Nach einer Stunde haben wir erst wenig verbraucht. Auch in den letzten Tagen kamen wir auf einen Verbrauch von unter 8 Gallonen/Std. Dies schreiben wir der Optimierung des Gemisches mittels Mixer bei der hohen Temperatur zu. So dürfte auch für unsere bisher längste Etappe der Benzinvorrat inkl. Reserve gut ausreichen.

Der Anflug auf San Diego ist etwas komplizierter als erwartet. Es gilt, dem Luftraum des nahen internationalen Flughafens auszuweichen. Das tun wir sehr sorgfältig. Bald haben wir rechts vor uns einen grossen Flugplatz . Daran vorbei gehts zu nächsten. Allerdings weist und der Controller dann darauf hin, dass wir auf die US Militärbasis Miramar zu fliegen. Er gibt uns den Kurs 210°, die uns zum nahen nicht so markanten Flughafen "Montgomery Field" führen (Landung 17:50 nach 3:43h Flug).

 


Vor dem Start in El Paso, endlich Berge in Sichtweite

 Hier empfängt uns Heiri's Cousin in gebrochenem Schweizerdeutsch und führt uns ans Wasser des Pazifik und zum Nachtessen.

... Heiri Müllers Traum, quer durch die USA zu fliegen hat sich hier sehr schön erfüllt. Ich bin auch sehr überrascht, dass wir das dank gutem Wetter haben erreichen können. Der heutige Tag war streng und lang. Müde geht es im komfortablen Crowne Plaza zu Bett. Morgen ist ein Ruhetag geplant.

Flugroute: von rechts nach links--> KTLH Tallahassee--> KMOB Mobile Regional--> KHEZ Natchez 3:59h -->
KHEZ Natchez--> KCLL Easterwood--> T82 Fredericksburg 4.41h -->
T82 Fredericksburg--> KFST Fort Stockton--> KELP El Paso 4:26h -->
KELP El Paso--> KTUS Tucson--> KMYF San Diego Montgomery Field 6:43h
Total Flugzeit: Tallahassee ---> San Diego Montgomery Field 19:49h

Even though our original plan included a stayover in Tucson, the temptation to make it from El Paso to the big water in one day got the best of us. We therefore plan two legs for the day: El Paso to Tucson, then Tucson to San Diego. To make our aviatior lives a little more challenging, the Garmin 430 in our panel does not know either KTUS or KMYF, our intermediate and final destination airports. On top of that, COM 2 has a squelch problem that makes it practically unusable. We manage to maneuver around these problems and begin the long flight over several sierras and desert-like scenery. How in the world did those frontier people ever make it to California!

After a challenging approach into the area (stay clear of San Diego class B airspace!) we land on RWY 28L at Montgomery Field. Before we even shut down the engine in front of Gibbs Flying Service, Heiri's cousin Heiri walks up to our airplane to wave a greeting at us. He gives us the VIP treat with a short sight-seeing tour to La Jolla (for our Swiss friends: the "Züriberg" of San Diego), he let's Fredy dip his hands in the waters of the Pacific Ocean, and invites us to a luscious supper in an Italian restaurant. By the time we get to our hotel room at the Crown Plaza, we are "done" -- take a shower and go to bed. 

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Fredy vor dem Kaktus beim Zwischenstopp in Tucson------------------------------------Heiri Heiri Chloe and the Touareg

 

Im Hotel Crowne Placa, Blick von Zimmer 1724 in den Innenhof mit Swimmingpool

19. Mai 2013

"Kulturtag" in San Diego

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Tagesbericht vom So. 19.5.2013

Noch vor dem Frühstück kommt Heiri Obrist vorbei und holt unser schmutzige Wäsche zum Waschen ab, ein toller Service !! Wir arbeiten die Detailplanung für morgen aus und erledigen administrative Arbeiten. Schon am Mittag bringt Heiri die frisch gewaschenen Sachen und holt uns zu einer Rundfahrt durch San Diego ab. Er weiss viel zu erzählen und zeigt uns Stadtzentrum, Strand, Bootshafen, Militärbasis der Navy und schöne Aussichtspunkte.

Am Abend holt er uns mit Katalina zum Nachtessen ab: feines Essen in einem gemütlichen Lokal bei bester Laune.


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Skyline San Diego, im südlichsten Zipfel von Kalifornien.


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Katalina, Heiri, Heiri und Fredy nach dem gemeinsamen Abend in San Diego ......................................Blick auf die Pazifikküste vor San Diego

Even before breakfast, cousin Heiri calls and offers to wash our laundry. He comes to the hotel to pick it up, returns home, washes and dries it and brings it back to the hotel before noon. We get to eat an all-American breakfast, use the time to catch up with our files, and then hop into Heiri's Hybrid Touareg for a sightseeing tour in and around San Diego. He has been living there for half a lifetime and knows the places inside out. If you are looking for a place to live in the USA, San Diego is the location of choice. Just bring money with you and move there!

Heiri's wife Katalina returns from a graduation ceremony of her godson in Berkeley and joins us for another great Italian supper. Good food, good wine, good company. Great!

20. Mai 2013

KMFY San Diego

KGCN Gran Canyon

.4:17

 

Tagesbericht Mo. 20.5.2013

Wir werden von Heiri Obrist abgeholt und zum Flughafen gefahren. Die Planung für den Flug haben wir gestern gemacht. Auch die speziellen Regeln mit den Flugkorridoren im Naturschutzgebiet Grand Canyon haben wir nochmals angeschaut. Die Wetterprognose ist sehr gut. Da am Funk viel los sein wird, darf ich fliegen und der sprachgewandte Heiri macht den Funk.

Vom Montgomery Field starten wir 11:38 in einen stahlblauen Himmel. Erst dürfen wir nur auf 4500 Fuss steigen. Die Berge nahen. Heiri findet im intensiven Verkehr auf der Departure-Frequenz eine Lücke um eine grössere Höhe und Flight Following zu verlangen. Richtung Nordost steigen wir in ruhiger Luft auf 9500 Fuss. Die Landschaft unter uns wird immer karger mit nur wenigen bewässerten grünen Flächen. Die Wasserkanäle sind gut zu erkennen. Bei Kingman stehen eine Menge Flugzeuge eng beisammen auf dem Flugplatz. Ob das ein Flugzeug-Friedhof ist? Ausgerechnet bei Heiris Gang auf unsere Herren-Toilette (= leere Getränkeflasche) wird die Luft turbulent, aber alles verläuft sauber.

Die N153SM schafft auch das Steigen auf 10'500 Fuss. Unser Benzinvorrat gestattet problemlos einen Rundflug über den Canyon. Wir überfliegen 15:08 unsern Zielflughafen Grand Canyon International auf den erforderlichen 11’500 Fuss für den Überflug des Grand Canyons. Es herrscht kaum Verkehr in der Luft. Der Blick auf dieses Naturwunder ist grandios. Unsere Fotos können das wohl kaum je wiedergeben. Wechselnde Farben und Schattierungen geben immer wieder neue Eindrücke. Von hier oben ist auch der grünliche Flusslauf zu erkennen. Bald melden wir uns beim Tower zurück für ein langes Absinken zur Landung um 15:55 auf dem 6'500 Fuss hoch gelegenen Flughafen. Die Abfertigung erfolgt in einer kleinen Baracke und wir von einer Person mit einem jungen Helfer erledigt.

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Gran Canyon Airport...........................................................................Maswik Lodge auf über 2000m/Meer und hohen Bäumen

Per Taxi geht es in den Park zur Maswik Lodge. Rasch begeben wir uns auf den Marsch an den Rand des Canyons und bekommen darum klar zu spüren, dass wir uns auf ca. 2100m bewegen (am Morgen noch auf Meereshöhe) und seit dem Frühstück nichts mehr gegessen haben. Der Blick von verschiedenen Aussichtspunkten in den Canyon ist immer wieder grandios. Im Abendlicht sind die Farben und Kontraste besonders schön. Wir freuen uns riesig, dieses Ziel erreicht zu haben.

 

Heiri’s Cousin Heiri picks us up at the hotel and gives us a ride to the airport. We part with a huge thank you and an invitation for a flight in the Alps when he will be in Switzerland again.

The weather is perfect when we depart Montgomery Field and will stay that way fort he whole flight. SoCal Approach is very busy on our way out. Heiri can hardly get a word in edgewise. So we can catch flight following only about 20 minutes after takeoff. Eventually, we climb to 9,500 feet and see the scenery below us get more and more barren. Very rarely can we spot something green, let alone blue. Mountain and rock formations are so different from what we are used to of Switzerland.

As we get closer to the Grand Canyon, we climb to 11,500 feet as the special flight rules require for our scenic turn over the Canyon. That brings us close to the service ceiling of our little airplane. (For pilots: Mind you that the high temperature in this area adds another 2,000 feet to the density altitude.)

The forty-minute flight over the Canyon is truly gorgeous. This thing is gigantic. Other than that we leave it to writers to describe it. You have to see it to comprehend.

We are proud to have reached our goal to fly here, but after 4 hours and 17 minutes in the air, it is time to get back on the ground. The FBO here, Grand Canyon Aviation, has a name much greater than the little shack would suggest. But – the folks refuel, help us to find a room for the night, and order a taxi for us.

Our short hike along the South Rim reminds us of three facts: We are at an elevation of 6,500 feet here, we have not eaten anything since breakfast and, hard to admit, we are not twenty years old anymore.

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Needles: Wo Wasser ist, da ist es grün.............. .......................................................Überflug Grand Canyon

 

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Grand Canyon Airport beim FBO: nach 4:17h ist auftanken angesagt ...........................................Vom South Rim Blick in den Grand Canyon

 

21. Mai 2013

KGCN Grand Canyon

KAEG Albuquerque Double Eagle

2:42

 

Tagesbericht 21.5.2013

Da wir nur im Früstücksraum Internet-Zugriff haben und nichts ausdrucken können, haben wir die Detailplanung für den heutigen Tag nach dem Frühstück noch fertig zu stellen. Auch der Tagesbericht für den 20. muss noch erstellt werden. So wird es fast Mittag, bis wir auf dem Flughafen sind. Am Seil, das unser Flugzeug am Boden festhält hängt noch ein Couvert: Parkingkosten 5$. Heiri erledigt diese Bezahlung: Marsch von Parking-Linie 11 zum Büro des FBO, mit dem Bus zurück und 5$ in den weissen Kasten werfen, der am Metallzaun hängt (gewusst wie..!?). Inzwischen habe ich das Gepäck verladen, die Aussenchecks gemacht und 1 Quart Oel nachgefüllt.

Nach dem Start 12:26 auf Piste 21 steigen wir nur langsam höher, da der Platz auf über 2000m/Meer liegt und die Temperatur recht warm ist. Bald sind wir auf Ostkurs auf 9'500 Fuss und wieder bei Flight Following. Unter uns liegt erst eine bewaldete riesige Fläche, später wird es öde. Noch gibt es tief eingegrabene Seitenarme des Grand Canyon. Einzelne Strassen, ausgehauene Schneisen mit Stromleitungen und selten Ortschaften sind zu sehen. Wie kann man hier leben? Eine neue Highschool mit grünem Footballrasen und einem Baseballfeld fällt im Nirgendwo besonders auf. Dass unsere Flugplätze im GPS nicht alle drin sind, haben wir schon bei der Planung mit berücksichtigt. Da liefert der iPad mit Flugkarte und GPS gute Unterstützung. Nach 2:42h landen wir auf dem kleinern Flughafen Double Eagle in Albuquerque.

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Flug über den Grand Canyon Seitenarm .......................................................................................Flp_Albuquerque Double Eagle

 

Wie geht es weiter? Wir haben wieder eine Zeitzone nach Osten überschritten und damit 1 Stunde verloren. Die nächste Etappe wäre 2:37h. Das Wetter ist uns in den nächsten Tagen günstig gesinnt. Eile ist nicht nötig und so entscheiden wir, hier zu bleiben. Ein Mietwagen sei günstiger als das Taxi in die Stadt und zurück, erklärt uns die hilfsbereite Dame im Büro. Sie reserviert uns im Hotel "Holiday Inn Express" ein Zimmer für 80$ inklusive (amerikanisches) Frühstück. Der Mietwagen steht schon auf dem Platz und nach Bezahlung des Flug-Benzins (wie üblich keine Landetaxen!) sind wir auf dem Weg in die Stadt. Neben dem Hotel gibts Nachtessen und bald sind wir im Zimmer mit der Detailplanung für den nächsten Tag und dem Schreiben dieses Tagesberichtes beschäftigt. Nach unserer Grobplanung dürften wir nach einem "Kulturstopp" in Nashville wohl schon am Samstag in Moultrie landen und ev. am Montag das Flugzeug in Tallahassee zurück geben.

Zu Ehren unseres Webmasters werden wir morgen auf der ersten Strecke das VHF-Funkfeuer namens Otto (OTO, 114.00 MHz) überfliegen!! ... ein symbolischer kleiner Dank für seine Nachtschichten, die er für uns und unsere Freunde leistet ...

National Parks are better known for high lodging prices than for state-of-the-art IT support. Only in the cafeteria can the web be accessed. Planning of today's intended two legs and catching up with our daily reports take more time than usual. By the time we get to the airport it is almost noon even though we got up in the middle of the night (so seemed 6:45 a.m. to a nightowl like Heiri). While getting the airplane ready, we found an envelope attached to a tiedown: some creative government employee put the $5 invoice for overnight parking there. Finding the right way to pay delayed us another 15 minutes.

We finally depart KGCN at 12:26 local time and climb slowly to an easterly course at 9,500 feet. After an invitingly green beginning, the scenery gets desert-like again. At times, we cross deep tributary crevasses of the Colorado. Maybe "tributary" is not the right word. They are dry. Ocasionally, we see a road, a power line, a settlement, even a town, a brand new school with a football field and a basebal diamond -- how can someone live here, miles and miles away from "civilization"? Our route takes us over Tuba City and Gallup to Double Eagle Airport in Albuquerque.

It's too late to fly another leg. So we decide to spend the night here. A friendly young lady at the FBO helps us to find a hotel room and provides us with a low-cost rental car. Penny and Pralay at the front desk of the Holiday Inn Express provide us with fresh cookies and good advice as to where to get a beer and a good supper. They show great interest in our adventure and will be two more followers of our blog.

Tomorrow, we will first fly the leg that was supposed to be the second one today: from Albuquerque, NM, to Amarillo, TX. Before we hit the sack, we plan another leg that will hopefully take us to Tulsa before tomorrow evening. In honor of our Webmaster Otto we will fly over the Otto VOR (OTO, 114.00 MHz) as our first waypoint. From Tulsa, our "culture stop" Nashville, TN, will be in reach within one day.

 

22. Mai 2013

KAEG Albuquerque Double Eagle

 

 

 

KTDW Amarillo Tradewind

 

KTDW Amarillo Tradewind

(Mountain Time)

 

 

KRVS Tulsa Riverside

(Central Time)

2:33

 

 

 

2:36

 

Tagesbericht Mi. 22.05.2013

e für heute und die kommenden Tage gut aus. Nach dem Start 10:25 steigen wir Richtung Süden, bis uns der Kontroller direkt über den grossen Flughafen zum nahen Gebirgszug steigen lässt. Bald sind wir auf 9'500 Fuss über flachem Gelände und überfliegen das Funkfeuer Otto (OTO 114.00 MHz) um 10:57 mit anschliessendem Fototurn. Nun geht es weiter ostwärts. 12 Min. vor unserm Ziel sinken wir ab und landen 12:58 bei 17 Knoten Wind auf Piste 17. Wie schon der Name sagt, ist das ein Platz mit viel Wind. Die Leute im Büre meinen, heute sei das nur eine laue Brise. Sonst seinen Winde von über 30 Knoten hier normal !! Für den kurzen Stopp wir unser Flugzeug am Boden festgebunden. Hier gilt nun Central Time und wir verlieren damit 1 Stunde am heutigen Tag.

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Das Funkfeuer Otto im Niemandsland..................................................Beim Auftanken in Amarillo Tradewind


KTDW Amarillo Tradewind

Um 15 Uhr geht es wieder in die Luft. Um den Rückenwind möglichst gut nutzen zu können, steigen wir wieder auf 9'500 Fuss. Und wirklich kommen wir dank des Windes um 20 bis 30 Knoten rascher voran als mit den geplanten 100 Knoten Reisegeschwindigkeit. Das Land unter uns wird grüner und die Siedlungen häufiger. Im Flugzeug wird es auch kühler. 18 Min. vor dem Ziel (auf 638 Fuss über Meer) beginnen wir mit dem Sinkflug. Ich komme mir vor wie beim Anflug eines Linienfluges, der ja auch recht lange dauert. Der Controller lässt uns tief anfliegen und gibt uns laufend die erforderliche Richtung an (z.Bsp. Heading 80°). Bei wenig Wind und erstaunlich wenig Verkehr (pro Jahr ca. 200'000 Landungen) landen wir um 17:36. Der Flug hat dank Windunterstützung anstatt 3:08h nur 2:36h gedauert. Am Boden gestaltet sich die Suche nach dem FBO etwas komplexer als erwartet. Zweimal rollen wir an einen andern Platz, bis wir neben der grossen Flugschule Christiansen unser Flugzeug definitiv parken können. Auch hier organisiert man uns ein Hotelzimmer im Crowne Plaza und den Hotelbus, der uns abholt.

Nach dem Nachtessen wird wieder geplant, Flugbuch und Flugliste nachgeführt, sowie dieser Bericht erstellt. Auch Heiri stellt fest, dass wir ja immer am arbeiten sind und man da kaum von "Ferien" sprechen kann. 


KRVS Tulsa Riverside


KRVS Tulsa Riverside

We start early today and drive our rental car to the airport. As usual (knock on wood!), the bad weather is going out of our way. Albuquerque Approach makes our departure from the area very easy. After a brief altitude restriction, they take us eastbound right through the middle of the class C airspace. Then: "turn to on-course heading, on-course climb approved". So we dodge the high terrain East of the city and climb to 9,500 feet in order to profit from the westerly wind at higher altitudes. Now would be the time to shift in the second gear. But a Cherokee is a Cherokee. Not much heading change between Albuquerque and our intermediate stop Tradewind in Amarillo. We land with 17 knots of wind. Heiri is glad that the "breeze", as the folks here call it ("Tradewind"!), is pretty much lined up with the runway. We eat a snack, drink some water, refuel, adjust the watches to Central Time and off we are again.

On the second leg, the winds are really helpful now and give us a 20-30 knot advantage and will save us half an hour compared to a no-wind plan. Descent and approach into our our final destination of today, Tulsa Riverside, is easy. Even though the statistics say that this airport is one of the busiest class D airports in the country, we fit right into the traffic and only have to turn left into a right downwind for runway 19R.

After some confusion on the ramp we find the right FBO, get fuel, a reservation of a hotel room in town and a shuttle that takes us there. After a beer and supper, we plan the next day again: more good weather and two more legs from Tulsa to Nashville, TN. Hard work! Did anybody say "vacation"?

 

23. Mai 2013

KRVS Tulsa Riverside

 

 

 

 KARG Walnut Ridge

KARG Walnut Ridge

 

 

 

KJWN Nashville Tune

2:11

 

 

1:48

 

Tagesbericht Do. 23.5.2013

Ein Blick auf die Wetterprognose nach dem Frühstück sagt uns: nichts wie weg. Der Himmel ist bedeckt und westlich von Tulsa nähert sich eine Gewitterfront. Die bewegt sich aber nur langsam. Wir fahren mit dem Hotel-Shuttle auf den Flugplatz und da direkt zum Flugzeug zum einladen des Gepäcks. Das Gespräch mit dem Briefer bestätigt die langsame Bewegung der Wolken und das bessere Wetter im Osten.

10:45 starten wir auf Piste 01-links, parallel mit einer Schulmaschine, die ab Piste 01-rechts abhebt. Wir müssen darum länger auf Nordkurs bleiben. Danach führt uns der Controller direkt über den Flughafen Tulsa nach Osten. Das Steigen auf 9'500 Fuss lohnt sich sehr, denn hier oben blasen uns Winde mit 20 bis 42 Knoten nach Osten voran. Darum landen wir 12:56 nach 2:11 anstatt der geplanten 2:33 auf Piste 36 (einer von 3 Pisten) in Walnut Ridge. Eine nette Frau repräsentiert hier den FBO und tankt unsern Piper gleich selber auf.


KARG Walnut Ridge

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Auftanken in Walnut Ridge .........................................Flugplatzrestaurant in angebauter Boeing-737

Einige Ueberraschungen erwarten uns hier. Zum kleinen Restaurant gehört der Rumpf einer Boeing-737. Wir posieren uns für ein Foto im Cockpit. Zwischen den Sitzreihen gibt es einladende Esstische. Zu einem kurzen Mittagessen setzen wir uns aber in die kleine Kneipe. Weiter weg stehen noch zwei halb ausrangierte Jumbos. Nun verstehen wir den Spruch des Briefers, der meinte für eine B-747 sei die Piste-31 gesperrt.


Mass nehmen im Cockpit der Boeing-737

Hinter dem Terminalgebäude ist ein Museum eingerichtet mit Gedenktafel an die verunfallten Pilotenschüler während des Zweiten Weltkrieges. Damals war hier eine grosse Pilotenschule der Armee. Nach dem Krieg, als in den USA über 40'000 Flugzeuge verschrottet werden mussten, gab es hier auch solche Arbeiten. Auf einem Video wird gezeigt, wie ausrangierte Rümpfe von Jägern auf dem Kopf aneinander gestellt und mit einem schweren Bagger zu Schrott zerquetscht wurden...! Viele Objekte und Dokumente warten im Museum noch auf eine Aufbereitung (www.wingsofhonor.org Walnut Ridge AAF).

Um 15 Uhr starten wir und suchen uns eine grosse Lücke um über die lockeren Cumuli auf 9'500 Fuss zu steigen. Hier bläst wieder ein günstiger Westwind. Da die Wölklein allmählich höher reichen, entscheide ich mit zum Abstieg unter diese. Nun geht es auf nur 3'500 Fuss etwas holperig ostwärts. Wir landen auf 16:48 auf dem Flugplatz Tune in Nashville. Mit einem Mietwagen geht's zum Hotel Holiday Inn Express, wo wir für 2 Nächte logieren werden. In der Broadway-Street ist schon von weitem laute Country-Musik zu hören. Wir halten es aber nur ein Bier lang in einem dieser Lokale aus. Zum Nachtessen gibt es einen Burger.


KJWN Nashville Tune

 

KRVS Tulsa Riverside--> ARG Walnut Ridge --> KJWN Nashville Tune

Our flight from Tulsa, OK, to Nashville, TN, begins with an "uh-oh" after a close look at the weather right after breakfast. A thundstorm front is approaching Tulsa from the West. So we hurry up and go. The hotel shuttle takes us up close to the airplane out on the ramp. We load our lugga __ge and get the plane ready. We take off on runway 1 left and watch the flight student climb out from runway 1 right with his Cessna Skyhawk. He stays in his right pattern, while the tower lets us continue on the runway heading a little longer before he tells us to turn on course and hands us over to Tulsa Departure. Departure leads us right over Tulsa International at 3500 feet. As soon the cloud deck above us allows, we start our climb to 9,500 feet. The climb pays off well: again, we take advantage of the westerly winds and observe ground speeds up to a maximum of 142 knots. We arrive at our stopover 22 minutes earlier than a no wind plan would have suggested.

We had chosen Walnut Ridge pretty arbitrarily, simply "somewhere in the middle" between Tulsa and Nashville. But surprise, surprise. First of all, the (untowered) airport had 3 runways to chose from. Then, somewhere in the background of the enormous plot, we spotted two Boeing 747s, apparently ready to be scrapped. Now we understood why the briefer told Heiri that the airport is closed for 747s. (Notam: !ARG 03/004 ARG AD CLSD TO B747 ACFT). The FBO outfit is gorgeous. Comfortable armchairs everywhere, in the hall, the pilot lounge ... , some flowers here and there, little things decorating the rooms, just a homy setting. No wonder: the person running the FBO and who actually also refueled our Cherokee is a women. We had not planned to eat more than a snack here. But when we saw that the diner next door had half of its seating area in a half-scrapped 737, we changed our mind. And last but not least: The airport hosts a museum documenting the time when Walnut Ridge was home to a World War II training base and later served as one of many scrapping facilities for warbirds (see: www.wingsofhonor.org). Serendipity.

The second and final leg of the day took us above the scattered clouds first. Nice tailwind at 9,500 feet. But then the clouds got higher and seemed to eventually close the gate for us to get down. Captain Fredy decided to descend below the layer and finished the leg on a "bumpy road". We rented a car and drove to our hotel downtown Nashville, in walking distance from "where the action is". Well, we went there and had a beer and a burger, listening to loud country music. But we couldn't stand much mor "action". We were tired and went back to the hotel.

24. Mai 2013

Kulturtag in Nashville

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Tagesbericht Fr. 24.5.2013

Ausschlafen ist uns gelungen. Das Frühstück zu geniessen war 10 vor 10 nicht mehr möglich. Es hat nur zu Yoghurt, ein wenig Brot, Butter und Kaffee gereicht. In der Stadt machen wir im Ryman Auditorium einen Rundgang und kaufen Tickets für den Country-Abend in der Grand Ole Opry. Dann gibt es ein spätes Mittagessen (Pulled Pork Sandwich) mit Country-Musik bei Rippy's Ribs, mit dem Bus eine Fahrt durch die Stadt zurück zum Hotel.

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Elvis ist auch da ...........................................................................Mittagessen mit Country-Musik und Pulled Pork Sandwich ...

 

 
Nashville mit alten und neuen Bauten

Mit dem Mietwagen fahren wir hinaus zum Konzert in der Grand Ole Opry. Sehr hilfreich ist da das mitgebrachte Navi von Heiri. Dieser Country-Abend an der Wiege des "Country" ist ein Muss für die Besucher von Nashville. Allerdings werden zwischen den Autritten der Gruppen immer Werbespots gezeigt und live gesprochen (buntes Gemisch). Heiri besorgte an der Kasse Gehörschutzpfropfen, die wir aber nicht nötig haben. Wieder im Hotel gilt ein erster Blick den Wetterprognosen, die für morgen gut sind. Natürlich folgt dann noch dieser Tagebericht.


Die Grand Ole Opry ist die langlebigste Radioshow der US-Rundfunkgeschichte. Die seit 1925 allwöchentlich aus Nashville, Tennessee übertragenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus

 

Finally we had an opportunity to sleep in. And man did we! The breakfast buffet was already in the process of shutting down when we got there at 9:50 a.m. Too bad. We will do better tomorrow.

The Hotel is within walking distance of the Ryman Auditorium and Museum. We went there to have a look at it, but also to buy tickets for the evening performance at the Grand Ole Opry. Now we know that we are actually at the navel of country music. Fredy had to be introduced to Pulled Pork Sandwich and baked beans at Rippy's Ribs for lunch. One of the many eating places / bars that have live music even during the day.

After a free bus tour around town we return to the hotel to plan tomorrow's flight "home". Then we drive to the Opry in our $40-a-day rental Nissan Pathfinder. Heiri's old GPS turns out to be quite useful. The setting at the Opry is gigantic. The music is "middle of the road", interweaved with a lot of commercials spoken live by Ed Stubbs, a voice like on the radio. One of the funny host said about him: "We call him Ed Stubbs, 'cause that's his name."

The weather outlook is good for tomorrow. We should get back to KTLH by mid afternoon....

25. Mai 2013

KJWN Nashville Tune

 

 

KANB Anniston

KANB Anniston

 

 

KTLH Tallahassee

1:40

 

 

2:04

 

Tagesbericht Sa. 25.05.2013

Nach dem Frühstück geht es mit dem Mietwagen zum Flugplatz. Das Wetter ist ok. 9:35 starten wir Richtung Süden uns steigen auf 5'500 Fuss um den günstigsten Rückenwind gemäss Prognose zu nutzen. Auch in Anniston hat es am Boden Nordwind, darum setzen wir 11:15 auf Piste 05 auf.

Hier tanken wir nur noch 4 Gallonen nach für den Flug nach Tallahassee. Auch für dieses Leg steigen nach 12:18 wir auf 9'500 Fuss um den Nordwind zu nutzen. Er hilft uns aber nur mit knapp 10 Knoten. Den Sinkflug auf Tallahasse möchten wir 22 Min. vor dem Ziel beginnen. Der Controller lässt uns aber noch weitere 4 Meilen die Höhe halten. Später lässt er uns noch weit nach Westen ausweichen, bevor wir Piste 09 ansteuern und 14:22 dort landen dürfen. Dieser Flughafen kommt uns von den Checkflügen vom 9. Mai sehr vertraut vor. Faith von FL Aviation Center weist uns auf den Parkplatz ein und heisst uns willkommen "daheim". Sie hat unsere Reise auf der Homepage mitverfolgt und so immer gewusst, was wir machen. Nun gilt es Flugzeugmiete und Benzin-Vergütungen abzurechnen. Am Schluss kommt noch die Sales Tax (Mehrwertsteuer) dazu. Unsere Zusammenstellung leistet da gute Dienste. Nur ein Problem hat uns im Büro noch beschäftigt und rundum Heiterkeit ausgelöst: die Suche nach dem Autoschlüssel. Schlussendlich stellte sich heraus, dass ich ihn zur sicheren Verwahrung in meine Reisetasche gesteckt hatte.

Ziel erreicht....Gratulation!

Wir haben mit viel Wetterglück lange Flüge zu interessanten Destinationen und Begegnungen mit verschiedensten Menschen erleben dürfen und wertvolle Erfahrungen sammeln können. Wir freuen uns über viele intensive Eindrücke, die gute Zusammenarbeit und unser gutes Gelingen all der Flüge. Heiri's Traum vom Flug quer durch die USA nach San Diego hat sich erfüllen lassen. Ich freu mich sehr, dass ich Gelegenheit hatte dran teil zu haben.

Auf dem Heimweg geniessen wir im LongHorn in Tallahasse ein prächtiges Porterhouse Steak für 2 Personen (30 Unzen schwer). Es ist ein würdiger Abschluss unserer Reise und hat sehr gemundet.

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Fredi & Heiri vor dem Porterhouse Steak für 2 Personen (30 Unzen schwer

 

Flugroute unten: von rechts nach links KTLH Tallahassee --->nach KMYF San Diego Montgomery Field

Retourflug oben: von lnks nach rechts KMYF San Diego Montgomery Field --> nach KTLH Tallahassee

 

After breakfast, we drive back to the airport in our huge rental car. The weather looks good. Withour further delay, we depart to the South at 9:35, climb to 5,500 feet and enjoy the smooth ride to our stop in Anniston, AL. The tailwind is helping just a little. We land at 11:15 on rwy 5.

We expect a 2-hour flight to Tallahassee and add only 4 gallon of fuel in order to be over the filler tab in both tanks. After a short delay by ATC, we climb to 9,500 feet this time but catch only about 10 knots of tailwind. Tallahassee approach tells us to expect rwy 9, and once approved by the controller, we begin a long and steady descent to our final destination. However, instead of going directly to the airport, approach vectors us out of the way of some more important traffic and adds about 7 minutes to what would have been a direct approach. There goes our tailwind advantage.

Faith, the co-owner of FL Aviation Center is expecting us on the ramp and tells us where to tie down our bird, Cherokee "november-one-fife-tree-sierra-mike".

After handling the accounting chores and writing a check, we are ready to say good-bye. Yet the possibly biggest problem of our journey has to be solved first. Where is the darned car key? After searching all of Heiri's bags for about ten minutes, Fredy suddenly remembers that he had taken custidy of it twelve days ago to to make sure Heiri would not lose sight of it in his mess ;-)

The weather has been really cooperative on our long trip. We saw interesting destinations, met a good number of interesting people and learned many a lesson. We are glad and thankful for all the lasting impressions, for the seemless cooperation between the two pilots, and for the good outcomes of all our flights. Heiri's dream of a true "cross-country" trip has come true. Fredy is happy to have been part of it.

On our way home, we make two more stops: the first one at LongHorn for a (shared) 30-oz Porterhouse steak, the second one at the Bradfordville Publix to buy the groceries that will be needed during the rest of our stay.

 

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--- Total reine Flugzeit 39:40h, Total Motorenzähler 39,1 Std,

--- Durschnittlicher Benzin-Verbrauch 7,5 Gal / Std. (optimale Mixereinstellung, warme Aussenluft, gute Flughöhen).

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Sonntag

26. Mai 2013

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Tagesbericht Mo. 26.5.2013

Mit Ausschlafen und ausgiebigem Frühstück beginnt dieser Sonntagmorgen. Während die Wäsche gewaschen wird, gibt es einen Mittagsmarsch, der bei 32° C doch etwas schweisstreibend ist. Nach einem Mittagsschläfchen besuchen wir Frida im Spital in Tifton. Vor der Heimfahrt haben wir ein frühes Abendessen mit Pouletsalat, resp. Burger und Eiscreme.

 

Sunday morning. Finally time to sleep in and enjoy a generous breakfast. We start a load of laundry and let the washing machine do the work while we go for a walk. At 90°F our there, we welcome the airconditioner when we get back indoors. After a nap, we drive to Tifton to visit Frida at the hospital, where she is recovering from dehydration and kidney failure. Before driving back to Moultrie, we stop at a Dairy Queen for a chicken salad (Heiri) and a burger and ice cream (Fredy).

27.Mai 2013

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Tagesbericht Mo. 27.5.2013

Heute haben wir Haushaltarbeiten zu erledigen. Fredy sägt einen Busch um und beginnt mit dem Entfernen eines Wurzelstockes. Bei 34°C ist dies eine sehr schweisstrebende Arbeit, die ein Nachmittagsschläfchen erforderlich macht. Heiri arbeitet am Computer und Telefon. Er bestellt den Mietwagen für unsere Rückreise nach Atlanta. Zum Nachtessen macht Heiri Speck mit Bratkartoffeln.

 

Just some more household chores today. Fredy cuts down a bush to make room for the car in the shadow of a tree. Then he starts undigging an old tree stump. Quite a task considering the 93°F we read from our outdoor thermometer. No wonder he needs a shower and a nap after lunch. Under Heiri's regime, Fredy gets more practice eating salad. Heiri makes a reservation for the rental car that will take us back to the Atlanta Airport Tuesday of next week and for the airplane we want to use to fly down to Ormond beach on Wednesday. While Heiri cooks a simple supper, Fredy continues hacking on that tree stump (absolutely voluntarily).

Mike and Camila return to town and visit with us for a while. We have an extensive chat after supper, we go to bed early.

28.Mai 2013

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Tagesbericht Di. 28.5.2013

Arbeiten im und ums Haus füllen den heutigen Tag aus: Badezimmertür unten etwas kürzen und neu montieren, sandige Erde mit Nachbars Truck holen und die Löcher um Rasen auffüllen. Dass beim Truck die Türen bei laufendem Motor schlossen und des Nachbars Tochter die Ersatzschlüssel bringen musste, damit wir wieder einsteigen und heimfahren konnten, gehört wohl zu den eher komischen Erlebnissen. Die Planung für den morgigen Flug nach Ormond (NE Florida) hat Heiri erstellt. Zum Nachtessen gibt es Pizza bei Pizza Hut.

 

Heiri has finally enough of his bathroom door opening only half way. We unscrew it from the hinges, cut the bottom end back about half a centimeter, and reinstall it. Much better! Now, the door is no longer scratching the carpet. Outdoors, the weather is hot. Nevertheless, we loan our neighbor's pick-up truck and go get a load of top soil needed to fill in several sags in the lawn. While we go back to the cash register at the store, we leave the engine running -- only to find both doors locked when coming back to the truck. Not funny, Mr. Ford! Fortunately, the neighbor's daughter was able to bring us the other key.

Tonight, we let the folks at Pizza Hut prepare our supper.

29.Mai 2013

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Tagesbericht Mi. 29.5.2013

Beim frühen Aufstehen stellt sich heraus, dass die Wolkenbasis für den vorgesehenen Flug nach Ormond Beach FL, zu tief liegt und kaum IFR-Trainingsflüge für Heiri in Sicht-Bedingungen erlaubt hätte. So kommt es nur zu ein paar Landungen mit der Beech Sundowner N771MB in Moultrie. Zu Mittag gibt es Chicken Salad. Bei Cheese and Feed treffen wir Camila jr. und Sean aus Atlanta, die heute hier sind. Die Begeisterung von Camila für die Schweizer Ragusa-Schoggeli lässt uns rasch solche aus unserm Vorrat holen und ihnen bringen. Heiri hat die Idee, dass wir ja schon am Sonntag nach Atlanta fahren und ein paar Dinge in der Stadt anschauen könnten. Camila bietet uns ihr 2-Bett-Kinderzimmer an für diese zwei Nächte. So flexibel können sich Rentner entscheiden! Heiri kauft einen neuen Decken-Ventilator für seine Veranda ein. Dann ist es Zeit für einen Coupe mit Schokolade und Erdbeeren. Zum Nachtessen sind wir bei Camila und Mike eingeladen.

 

We get up early to fly to Ormond Beach, FL. However, the clouds are too low to fly there and even for some practice instrument approaches in the Moultrie area in VMC. We drive to the airport anyway to allow Heiri a few practice patterns and landings with the local rental plane, a Beechcraft Sundowner. Chicken salad for lunch at Cheese and Feed. There, we run into Camila jr. and her husband Sean. They live in Atlanta but come to Moultrie frequently for business and family reasons. Camila apparently ate all the Ragusa (Swiss chocolate bar) we had given to her mom and was all enthousiastic about it. So we drove back to the house and fetched all the rest of it for her. Heiri had the idea of leaving Moultrie two days earlier and let Fredy have a closer look at the City of Atlanta. We ended up trading that chocolate for shelter. Time for some icecream at the DQ again. For supper we have an invitation from Camila and Mike.

30.Mai 2013

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Tagesbericht Do. 30.05.2013

Beim Frühstück stellen wir auch heute fest, dass die Wolkenbasis zu tief ist für Heiri's IFR-Trainingsflüge. Der alte Deckenventilator auf der Veranda wird demontiert und der neue ausgepackt und zusammen gesetzt. Zu Mittag gibt es Reste aus Camila's Küche: "sweet potato salad" und Reste vom gestrigen feinen Krabbenessen (snow crabs). Bei ausgiebigen Skype-Gesprächen mit den Enkeln von Fredy und später denen von Heiri halten wir den Kontakt mit der Heimat aufrecht.

 

As always, Heiri's first move in the morning is checking the weather. The scattered to broken clouds are too low again for practice instrument approaches in visual conditions. We have an alternative to keep us busy: We take down the old porch ceiling fan and start assembling the new one. Between this meccano chore, eating leftovers from Camila's kitchen, and skyping with Fredy's and Heiri's grandchildren, the rest of the morning and the whole afternoon is gone. No plans for tonight, other than working on the contents of the fridge that will need to be empty by Sunday morning.

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Der alte Ventilator mit den "Lampiohren" hat ausgedient ....................Die vielen Komponenten des neuen Ventilators wollen richtig montiert sein

31.Mai 2013

 

Tagesbericht Fr. 31.05.2013

UHU-Ferien (ums Huus ume) sind heute angesagt. In Hamm's Barber Shop lässt sich Fredy für 10$ einen amerikanischen Haarschnitt verpassen. Am Nachmittag können wir im Büro von McLean Engineering Post abholen: die auf dem Flugplatz von Anniston von Fredy liegen gelassene Kreditkarte ist per priority mail eingetroffen. Wir senden ein Dankesbrieflein mit den Portokosten zurück. Im Internet schauen wir uns die Aeschbacher-Sendung mit Ottos Schwester Liliane an. Zum Abendessen sind wir in einem mexikanischen Restaurant und teilen eine Portion Beef Fajitas.


Portion Beef Fajitas

We are taking another day off and wash some, clean some, rearrange some, etc. Fredy is getting an American haircut in Hamm's Barber Shop for $10 while Heiri works on his shopping list for his grandchildren. Fredy can pick up his credit card at McLean Engineering's office. Scott at Anniston Aviation has been kind enough to send it here by priority mail. Fredy sends him a thankyou note with some money for his postage and an advance for some "Lindor" balls. We watch a Swiss talk show on the internet featuring our webmaster Otto's sister, "Sister" Liliane. For supper, we share a beef fajita at "The Old Mexico".

1.Juni 2013

 

Tagesbericht Sa. 1.06.2013

Schon früh fahren wir zum Flugplatz Moultrie hinaus. Die Wolkenbasis ist noch tief. Darum machen wir erst einen Marsch in der Nähe. Danach sind die Wetteraussichten nicht besser geworden und Heiri verzichtet auf seine IFR-Trainingsflüge. Im Haus wird aufgeräumt und gepackt. Zum frühen Nachtessen sind wir bei Julie und Harvey am See. Bei interessanten Gesprächen vergeht die Zeit wie im Flug. Danach schauen wir bei Camila und Mike vorbei, wo der Geburtstag von Bobby und Mary Ann gefeiert wird. Wir nehmen Abschied und freuen uns auf den Besuch von Mike und Camila im Oktober in der Schweiz.

 

In spite of the questionable weather, we drive out to the airport quite early in the morning. The clouds are still hanging low. We want to give the weather a chance to improve and go for a one-hour walk near the airport. But after we get back, the situation has not improved, so Heiri has to cancel his instrument training flight. Back at the house, we make some progress in our preparation to leave here tomorrow. Late afternoon, we drive to Funston to have supper and an extended chat with Julie and Harvey. We leave there early and have time for a farewell visit with Camila and Mike. Their neighbors Bobby and Mary Ann are there as well, and we have an opportunity to toast to the birthdays of the latter two. We say goodbye to all of them and are looking forward to the visit to Switzerland from Mike and Camila in October.

2.Juni 2013

 

Tagesbericht 2.06.2013

Nach dem frühen Frühstück wird alles zusammen gepackt, noch gewaschen, geputzt und das Haus aufgeräumt. Auf der Fahrt nach Atlanta machen wir in Tifton Halt und besuchen Frida im Spital. Kurz vor Atlanta tätigen wir in einem Outletshop noch letzte Einkäufe. Kurz vor der Stadt geht ein Gewitter mit intensivem Regen nieder und verlangsamt die Fahrt auf der Autobahn. wir sind zu Gast bei Sean und Camila und geniessen das Leben in der Famile mit den kleinen Burschen und dem Baby.

Jetzt fordert ein intensiver Regenguss Sean und Heiri beim Grillieren vor dem Hause sehr. Morgen 3.6. werden wir Atlanta besichtigen und Dienstag 4.6. den Rückflug in die Schweiz antreten.

Sean und Heiri "grilling in the rain".

Early start again today: 7. a.m. We eat a quick breakfast, wash the sheets, vacuum the house, finish packing and leave. On our way to Atlanta, we make two stops. In Tifton, we make another visit to Frida at the hospital. Thankfully, her kidneys have started to work better and in a couple of days, she will be able to go home. At the Tanger outlet mall, we make a few last minute purchases. Our granddaughters will love it. Just south of Atlanta, an extreme rainstorm with some lightning slows us down for a little while. Now, we are at Camila and Sean's home and enjoy family life. Even as we type this, Sean is getting an extra challenge when strong rain is converting his grill into a steam engine.

Tomorrow, we will make a little tour of Atlanta; on Tuesday, it will be time to board Delta 66 and fly home.

3.Juni 2013

 

Tagesbericht 3.06.2013

In Atlanta führt uns Mikes Tocher "MC" herum. Wir besuchen das Coca-Cola Museum nahe beim Park der Olympischen Spiele 1996. Es enthält verschiedene Spektakel im amerikanischen Stil und vieles dreht sich um das "geheimnisvolle Rezept". Am Schluss ist die Degustation von Coca-Produkten aus allen Kontinenten möglich. Es wird spürbar, wie unterschiedlich der Coca-Geschmack in den Kontinenten ist. In der Nähe liegt das Aquarium. Wir sehen uns die interessant aufgebauten Aquarien an. In der Delphin-Show liegt der Akzent sehr auf der Seite Unterhaltung und Show und etwas weniger auf den Aktivitäten mit den dressierten so eleganten Fischen. Zum Abendessen geniessen wir Thailändisches im Familienkreis. Beim Kartenspiel gibt es viel zu lachen und plaudern.

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Die olympische Flamme wurde 1996 in Atlanta entzündet...........................................Im Aquarium posieren wir vor diesem Fisch.

We visit "The World of Coca-Cola" (http://www.worldofcoca-cola.com) located right next to the Centennial Olympic Park (http://www.centennialpark.com). Very little history and a lot of advertising, tasting of company products from around the world, and a big show about the secret formula. Also nearby is the Georgia Aquarium (http://www.georgiaaquarium.org): a lot of fish, gigantic tanks, a dolphin show turned into a loud musical. Lunch at the Varsity (http://thevarsity.com), an Atlanta "institution", across the Interstate from Georgia Tech. Heiri wants to check whether the Alpha Tau Omega Fraternity House is still there on the campus: affirmative.

In the evening, we enjoy more family life, together with Mike, who had to come to Atlanta for business, and his youngest daughter "MC". We order Thai and Chinese food for supper and play a game of "Oh Hell" (http://en.wikipedia.org/wiki/Oh_Hell#Concept).

 

 

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